Gerade fertiggelesen: The Amulet of Samarkand, das erste Buch aus der Bartimaeus Trilogie.

Nathaniel ist ein junger Magier in der Ausbildung. Sehr viel intelligenter und weiter fortgeschritten in den magischen Künsten als sein mittelmäßig begabter Meister ahnt, beschwört Nathaniel den 5000 Jahre alten Dämon Bartimaeus. Dieser soll eine wichtige Aufgabe für ihn erfüllen: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen.
Das Problem an der ganzen Geschichte: Das Amulett befindet sich momentan im Besitz von Simon Lovelace, einem Meister der Magie und hochrangigen Mitglied der magischen Regierung von London. Doch nachdem es Nathaniel schafft, das Amulett trotz aller Schwierigkeiten von Lovelace zu stehlen, fangen die Probleme für ihn erst an. Er befindet sich plötzlich mitten in einem Durcheinander aus Intrigen, Rebellion und Mord.
Fazit:
Die Geschichte spielt im heutigen London, allerdings wird England nicht von der Queen regiert, sondern von Magiern, welche die Regierung stellen. Gleich vorneweg: Ich fand den Anfang etwas schwergängig, richtig Spaß macht die Geschichte erst nach ein paar Kapiteln. Ansonsten ist es die interessante Geschichte über Nathaniel und Bartimaeus, den Magierschüler und seinen Dämon, welche sich mitten in einer Intrige um die Macht im Königreich befinden.
Nicht zuletzt die Fußnoten und Ausführungen von Bartimaeus regen zwischendurch immer wieder zum Schmunzeln an und erinnern etwas an die Schreibart von Terry Pratchett und seinen Scheibenweltbüchern. Der Dämon stiehlt dem Magier-Azubi Nathaniel oft die Show und setzt sich selbst auch immer großartig in Szene. Obwohl das Buch der erste Teil einer Trilogie ist, hat es ein richtiges Ende. Der zweite Band spielt 2 Jahre nach diesem Buch. Bestellt habe ich mir Band 2 und 3 bereits, mal sehen wie es weitergeht.
Das Ganze auf Deutsch:
