Codeweavers verteilt heute ihre Software "Crossover Professional" kostenlos. Man kann sich eine Seriennummer zuschicken lassen welche einem die Software freischaltet. Crossover kann Windows-Programme und -Spiele unter Mac und Linux laufen lassen (die Software basiert auf Wine).
Microsoft veröffentlicht heute ausserplanmäßig einen Patch für Windows. Und der hat es in sich. Aus dem Security Bulletin:
This security update resolves a privately reported vulnerability in the Server service. The vulnerability could allow remote code execution if an affected system received a specially crafted RPC request. On Microsoft Windows 2000, Windows XP, and Windows Server 2003 systems, an attacker could exploit this vulnerability without authentication to run arbitrary code. It is possible that this vulnerability could be used in the crafting of a wormable exploit. Firewall best practices and standard default firewall configurations can help protect network resources from attacks that originate outside the enterprise perimeter.
Sie rollt heran, so kurz vor Weihnachten. Die Welle von "Blockbuster"-Spielen, die mit einem Millionen-Budget und Hunderten von Leuten produziert werden. Doch abseits dieser Welle gibt es ein paar kleine unabhängige Spiele-"Studios". Abseits des Mainstreams produzieren diese Studios Spiele in denen vielleicht keine Millionen Dollar dafür aber viel Herzblut und Fantasie steckt.
Hier zwei meiner Favoriten, produziert von jeweils zwei Leuten:
In Aquaria begegnet man Naija, einer einsamen Unterwasser-Bewohnerin die sich auf die Suche nach ihrer Familie macht. Dabei durchschwimmt sie die Tiefen von Aquaria, einem riesigen Ozean voller Leben, geheimnisvoller Orte und Gefahren. Das Spiel hat einen wunderbaren Soundtrack und Naija eine professionelle Sprecherin die ihr eine Stimme gibt. Gespielt wird das Spiel ausschließlich mit der Maus. Naija lernt mit der Zeit neue Fähigkeiten die man mittels Mausgesten aktiviert. Die Level sind riesig und reichen von lichtlosen Tiefen in denen Tiefseemonster lauern bis hin zu sonnigen Inseln.
Die Urururgroßväter von World of Goo waren vermutlich die Lemminge. Bei World of Goo geht es prinzipiell darum, die kleinen Goo Balls durch das Level zu lenken bis sie am anderen Ende von einem großen Rohr aufgesaugt werden. Der Trick ist das die kleine Bälle gleichzeitig das Baumaterial sind. Und wie Telepolis(und viele Spielemagazine) bin ich der Meinung, dass World of Goo eines der besten Spiele dieses Jahres ist. Die Atmosphäre erinnert an Tim Burton Filme, herrlich absurd mit einem Hauch Gothik. Der Soundtrack, die Level, die Grafik, man merkt jedem Detail des Spiels an mit wie viel Hingabe dort gearbeitet wurde. Wer das Spiel momentan kauft bekommt die Windows-Version. Die Mac OS X und Linux Versionen bekommt man dann kostenlos sobald diese erscheinen (sind momentan noch in der Beta-Phase). Es gibt das Spiel auch für die Wii (Als Wiiware über den Shoppingkanal). Für uns Europäer wird es noch eine spezielle Variante mit einem zusätzlichen Kapitel geben.
Beide Spiele haben inzwischen Demo-Versionen, brauchen keinen allzu neuen Rechner, haben keinen Kopierschutz und kosten im Vergleich mit anderen Spielen relativ wenig. Mein Tipp: Testen und bei Gefallen kaufen. Das Geld versickert nicht in irgendwelchen riesigen Entertainment-Konzernen sondern kommt direkt den Erschaffern dieser Spiele zu Gute.
Zu meinem Entsetzen ist ja ein Remake von Rocky Horror (durch MTV!) geplant. Holy Dr. Scott! Was mich dagegen äußerst begeistert ist die Coverversion von "Science Fiction Double Feature" durch Joan Jett (verlinkt von io9 hier). Unbedingt reinhören wenn ihr das Original mögt! Leider scheint die entsprechende CD "Naked" nur in Japan veröffentlicht worden zu sein. Nicht mal im offiziellen Shop der Band kann man sie beziehen. Schade schade.
[Update] Neues aus der Beziehungskrise! Sie hat mir auf die Mailbox gesprochen. Gemeint ist die deutsche Telekom, inkarniert durch eine nette Dame. Sie hatte ein Einsehen mit mir und will mir mein Geld wieder zurückgeben. Beziehungskrise damit erstmal abgewendet. Trotzdem schade das es dafür erst einen bösen Brief gebraucht hat.[/Update]
Es lief so lange gut. Wir mochten uns, manchmal mehr manchmal weniger. Doch dann sagst du wieder Sachen die mich zum Nachdenken bringen. Nachdenken darüber, ob ich dich nicht doch vor die Tür setzen sollte. Ich rede von dir, Deutsche Telekom!
Ich weiß, du machst eine harte Zeit durch. Vorn und hinten werden dir Kundendaten geklaut, du bespitzelst illegal alle möglichen Leute. Das alles betrachte ich mit Sorge! Aber trotzdem warst du mir immer ein treuer Begleiter und da ist man schon mal nachsichtig. Vielleicht ist es auch schon frühzeitiger Altersstarrsinn.
Wenn du jedoch meinst du müsstest mir eine Rechnung schreiben für einen Ausfall der von dir ausging und den du erst nach vier Tagen wieder hingekriegt hast, dann glaube ich wir sollten in Zukunft getrennte Wege gehen. Wenn ich dir dann schriftlich nahelege doch nochmal darüber nachzudenken und in dich zu gehen, du mir dann aber nur mit einem kalten "die Ursache lag nicht in unserem Verantwortungsbereich" antwortest, dann glaube ich unser langer gemeinsamer Weg nähert sich seinem Ende.
Der Vollständigkeit halber hier mein letzter Versuch unsere Beziehung noch zu retten:
Erneuter Widerspruch gegen Rechnung vom 06. Oktober 2008 – Punkt 8
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit widerspreche ich erneut dem Punkt 8 ihrer Rechnung vom 06. Oktober, genauer dem Posten Nr. 8 für 25,77 EUR.
Sie haben mir geantwortet, dass die Störung am 17. September 2008 nicht in ihrem Verantwortungsbereich lag und deswegen eine „Prüfpauschale“ anfällt. Dies kann ich so nicht hinnehmen.
Hier jetzt der komplette Ablauf aus meiner Sicht:
Am 16.09.2008 um 20:19 Uhr meldete ich ihnen eine Störung (Online-Störungsnummer xxx). Daraufhin wurde mir mitgeteilt, dass eine Massenstörung vorliegen würde, die noch bis zum 17. September um 15 Uhr dauern würde. Als am 17.09.2008 um 22:11 Uhr immer noch keine Einwahl möglich war habe ich erneut eine Störung gemeldet (Online-Störungsnummer xxx). Am nächsten Tag (18.09.) rief mich ein Techniker an und meinte, dass er momentan keine Störung feststellen könne (vermutlich kam daher die „Prüfpauschale“). Allerdings hatte ich diesem Techniker schon mitgeteilt, dass die Störung nur sporadisch auftrat! Ich konnte zwischendurch immer wieder kurz online gehen, allerdings war dann wieder stundenlang keine Einwahl möglich. Der Techniker meinte daraufhin ich solle mich dann wieder melden wenn die Störung erneut auftritt, da er so nichts machen könne.
Am 18.09.2008 um 20:39 Uhr (Online-Störungsnummer xxx) meldete ich erneut eine Störung, da wieder keine Einwahl möglich war. Man versprach mir schnelle Hilfe. Am 19.09. schließlich meldete sich ein Techniker der meinte er hätte mich „auf einen anderen Port gesteckt“, da anscheinend mein bisheriger Port in der Vermittlungsstelle fehlerhaft sei. Allerdings war weiterhin keine Einwahl möglich.
Ich habe am 19.09. den ganzen Tag des öfteren mit ihrer Hotline telefoniert und versucht herauszubekommen wieso immer noch keine Einwahl möglich ist. Mir wurde mitgeteilt, dass das Umstecken auf einen andere Port bei ihnen erst in der Datenbank geändert werden müsse. Es vielen die Worte, meine Umstellung sei in der „Warteschlange“ und müsste noch in den „E-Server“ (oder so ähnlich) eingetragen werden. Dies würde auf jeden Fall heute noch geschehen. Es würde noch ein „Crossconnect“ fehlen.
Als am 19.09.2008 um 19:16 Uhr (Online-Störungsnummer xxx) immer noch keine Einwahl möglich war habe ich erneut die Störung gemeldet. Man teilte mir mit es würde wohl heute nichts mehr werden, ich wurde erneut auf den nächsten Tag (Samstag) vertröstet.
Am Samstag, den 20.09.2008, über vier Tage nachdem die Störung das erste Mal auftrat(!), meldet sich endlich ein Spezialist von ihnen bei mir der wörtlich sagte, dass bei ihnen etwas falsch konfiguriert war und er das jetzt richtig eingestellt hätte(!). Kurz darauf war wieder eine Einwahl per T-DSL möglich und seitdem traten keine Probleme mehr auf.
Ich hoffe sie können jetzt nachvollziehen, wieso ich gelinde gesagt stinksauer bin, das sie mir für eine Entstörung die vier Tage gedauert hat auch noch 25,77 EUR in Rechnung stellen und einfach, man möchte fast sagen frech, behaupten die Störung am 17.09. läge, Zitat: „nicht in unserem Verantwortungsbereich“. Die Störungen am 16.09., 18.09., 19.09. und 20.09. anscheinend schon!
Ich bitte sie nochmal darum mir das Geld gutzuschreiben da ich mich ansonsten bei einem bald anstehenden Umzug vermutlich für einen anderen Anbieter entscheiden werde.