Im letzten Artikel habe ich ja gesagt, dass die SPD für mich untendurch ist. Das ist immer noch so, aber eine Ausnahme muss ich machen. Franz Müntefering geht. Der Mann für den ich immer Respekt hatte, der bei dem fast jede Rede interessant und mitunter auch lustig war.
Nun geht er also, um sich um seine kranke Frau zu kümmern. Das traurige ist, dass diese völlig verständliche und von mir voll respektierte Entscheidung, für die Familie und gegen die Karriere, von jemandem getroffen wird den man wirklich in der Politik brauchen könnte. Und viele der Leute auf die man verzichten könnte würden sich vermutlich anders entscheiden.
In der Pressekonferenz gerade sagt er nochmal klar was er denkt. "Vertrauensbruch" von Seiten der Kanzlerin und des Koalitionspartners, seine Ansicht zum Mindestlohn bei der Post und wieso die Koalition hinter dem zurückbleibt was sie erreichen könnte. Und viele andere Sachen. Wenn der Mann redet glaubt man ihm das er sagt was er denkt, und nicht einfach nur um den heißen Brei herumredet.
In diesem Sinne: Mach's gut Münte, alles alles Gute für dich, insbesondere auch für deine Frau und deine ganze Familie!