Spam ist heutzutage ein Problem, das wird keiner abstreiten. Deswegen werden derzeit verschiedene Methoden ausprobiert um der Spamflut Herr zu werden. Dabei gibt es gute und weniger gute Ansätze.
Wenn man nun als Firma eine Lösung entworfen hat die allgemein als unzureichend empfunden wird und niemand diese Lösung nutzen will, was macht man dann? Als normale Firma würde man das ganze wohl einstampfen und sich etwas anderes überlegen bzw. Lösungen von anderen Leuten testen.
Aber dann gibt es da ja noch Microsoft, eine Firma der es so ziemlich egal ist was um sie herum passiert. Da wird diese Lösung dann auch nicht eingestampft sondern es wird einfach festgelegt, dass jede Mail die an den firmeneigenen Freemailer Hotmail geht und nicht mit dem Microsoft Sender-ID System markiert ist, einfach als Spam ausgesondert wird.
Gut gemacht Microsoft, so zeigt ihr mal wieder eindrucksvoll wie euch die allgemeine Meinung und auch die Meinung der IETF einen Dreck interessiert.
Telepolis hat einen langen Artikel mit Hintergrundinformationen zu diesem Thema veröffentlicht und ich kann nur empfehlen diesen zu lesen, dort ist die Sache noch detaillierter dargestellt.
Mir persönlich ist es ziemlich egal ob Microsoft meine Mails an hotmail.com Adressen als Spam deklariert oder nicht, ich werde den Leuten auch weiterhin raten von Hotmail wegzugehen.