Ich bin zurück aus Frankfurt, wo ich Samstag auf der Frankfurter Buchmesse verbracht habe. Zusammen mit Lena bin ich dort durch die Hallen gelaufen. Abgesehen davon, dass es sehr voll war, war es eine interessante Zeit auf der Messe. Ich konnte ein paar bekannte Gesichter ausmachen und hatte auch Gelegenheit einen meiner Lieblingsautoren hautnah kennenzulernen.
Aber der Reihe nach. Zuerst waren wir in Halle 3, in der Comicabteilung. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Veranstaltung Comicautoren backen Waffeln. So konnte ich gleich einen meiner Lieblings Comiczeichner Joscha Sauer in Aktion sehen. Beim Backen erzählte er Hintergrundinformationen zu seinen NichtLustig Comics.

Während man zwischen den verschiedenen Comic- und Mangaverlagen umherwandert konnte man immer wieder verschiedene Mangafiguren beobachten die durch die Gänge stolzierten. Von Catgirls bis zu Gothic-Charakteren war alles dabei, die obligatorischen japanischen Schoolgirls durften natürlich auch nicht fehlen. Leider habe ich davon keine Fotos.
Weiter gings über die Buchmesse, einen Zwischenstopp gabs bei den Druck- und Buchbindemaschinen, die ich relativ interessand fand, schließlich hatte ich in meiner Ausbildung auch damit zu tun. Da jedoch eher mit den Urgroßvätern der Maschinen die dort auf der Messe stehen.
Dann kamen wir zum Stand von Klett-Cotta, wo ich die Freude hatte einen meiner favorisierten Autoren kennenzulernen: Tad Williams.
Das ganze war mehr oder weniger Zufall. Wir standen bei der Standdame und ich laß, das Tad eigentlich am Stand sein müsste, jedenfalls war er angekündigt. Mir war schon vorher an einem der Tische jemand aufgefallen der mir bekannt vorkam, den ich aber nicht einordnen konnte. Als ich nun die Dame nach Tad Williams fragte, deutete sie zum anderen Ende des Standes und meinte, er müsse dort irgendwo sein.
Also lief ich los um ihn zu suchen, und hielt instinktmäßig nach einer größeren Menschenmenge Ausschau. Jedoch am anderen Ende des Messestandes angekommen war nichts davon zu sehen. Da viel mir der Typ an einem der Tische wieder auf. Ein näheres Hinsehen hat dann tatsächlich bestätigt: Das ist Tad Williams. Er stand einfach so an einem Tisch. Hin und wieder kam jemand um ein Autogramm von ihm zu bekommen, aber das war es auch schon.
Nun, dem konnte ich natürlich widerstehen, und so lies ich mir in Ermangelung eines seiner Bücher ein Plakat signieren und ein Foto mit ihm zusammen machen.
Für die, die ihn nicht kennen, von ihm sind unter anderem die Bücher:
Danach sind wir noch am Stand der Zeit vorbeigewandert, dort war dann wirklich eine Menschenmenge, und zwar wegen dem Sidekick von Harald Schmidt, Manuel Andrack. Er hat mit zwei anderen Leuten gesprochen, worüber ist mir in den 5 Minuten nicht klargeworden. Wir sind dann weitergegangen, da es wohl auch um Fußball gehen sollte, was uns jetzt nicht wirklich interessiert hat.
Nach fast 5 Stunden Messe hatten wir dann genug und sind zu Lena nach Hause, wo ich großzügigerweise noch bis Sonntag bleiben durfte
. Heute bin ich dann in den ICE gestiegen und die Bahn hat es auch tatsächlich geschafft mich fast pünktlich nach Hause zu bringen.