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Es druckt nicht!

LinuxRechner und Netz

Hab gerade Urlaub UND bin krank. Beste Gelegenheit um daheim mal seinen Home-Server auf Debian Lenny upzugraden. Nach etwas rumgebastel und Pakete manuell installieren hat das Ganze dann auch funktioniert, bis auf ein "kleines" Detail: Ich konnte von meinem Windows-Rechner aus nicht mehr per Samba+CUPS auf dem Linux-Rechner drucken.

Symptom unter Windows: Wann immer man eine Testseite drucken wollte kam immer nur "Zugriff verweigert". Ich konnte den Drucker administrieren, stoppen und starten, aber ich konnte NICHTS drucken! Und das Ganze ohne das ich wissentlich etwas an meiner Konfiguration geändert hatte.

Des Rätsels Lösung lies sich dann erst mittels einem log level = 3 in der smb.conf herausfinden und selbst da habe ich es noch 2-3 Mal überlesen:

tdb(/var/cache/samba/printing/LJ1100.tdb): rec_free_read bad magic [...]

Ich musste jetzt von Hand dieses Cachefile löschen dann ging es wieder. Liebe Samba-Leute, wenn das ganze nur ein dummes Cache-File ist, wieso löscht ihr das dann nicht automatisch und erzeugt es neu? Das hat mich jetzt gerade 2-3 Stunden Nerven gekostet.

Internetzensur - Was hier falsch läuft

OfflineRechner und Netz

Die letzten Wochen frage ich mich immer öfter was hier falsch läuft. Und langsam dämmert es mir. Unsere Politiker haben Angst. Angst vor Dingen die sie nicht verstehen. Das Internet ist so ein Ding. Angst davor sich vor der Wahl nicht mehr profilieren zu können. Das wäre dann, meiner Meinung nach, Frau von der Leyen. Wenn diese zwei Faktoren zusammentreffen - dann läuft etwas falsch. Leyenhaft ist jetzt schon in manchen Kreisen ein geflügeltes Wort.

Politiker haben größtenteils eins gemeinsam: Sie sind eine Generation die noch ohne Internet aufgewachsen ist. Doch wo viele Menschen - auch im höheren Alter - sich bemühen mit dem Internet klar zu kommen, ja es vielleicht sogar gerne benutzen, da scheinen unsere Politiker eine seltsame Hemmschwelle entwickelt zu haben. Das kommt in den unterschiedlichsten Ausprägungen: Die Einen lassen sich ihr Internet ausdrucken, die Anderen wissen nicht was ein Browser ist. Manche schämen sich sogar einen Computer zu besitzen und beantworten die Frage danach mit einem "Ja, leider ja."

An sich ist so etwas noch kein Beinbruch. Jeder darf seine Meinung haben. Schlimm wird es erst, wenn Menschen ohne Ahnung von einem Thema unbedingt ihre Meinung dazu kundtun wollen. Fatal wird es, wenn diese Menschen in der Politik etwas zu sagen haben. Womit wir wieder bei Frau von der Leyen wären.

November 2008. "Wir schließen die Datenautobahn der Kinderpornographie", lässt die Bundesfamilienministerin verlauten. Nanu, bisher war mir nicht mal klar das Kinderpornographie eine eigene "Datenautobahn" hat. Darüber könnte man noch schmunzeln, wenn da nicht ihre nächsten Sätze wären. Denn man will mitnichten die Seiten oder Server abschalten auf denen Kinderpornographie zur Verfügung gestellt wird, nein, man will den Zugang dazu sperren. Das ist der Zeitpunkt wo Internet-Experten (Leute die das Internet am laufen halten, nicht Peter Huth) die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Gleichzeitig erwähnt die Frau Ministerin, dass sie den "lukrativen Markt" mit Kinderpornographie im Internet zerstören will. Ein Markt, für welchen Experten bis heute keine Beweise sehen. Im Gegenteil, diese Experten sind der Meinung, dass sich der Markt hauptsächlich als Tauschmarkt abwickelt. Und zwar nicht auf offenen Webseiten sondern in geschlossenen Kreisen. Denn leider sind diese Leute nicht so dumm wie unsere Politiker sich das offenbar vorstellen.

Seit diesem Zeitpunkt ist die Frau nicht mehr zu stoppen. In einem Feldzug der sich durch unglaubliche Rhetorik gemischt mit Totschlag-Argumenten hervortut versucht sie die deutschen Internetprovider auf ihre Seite zu zwingen. Da wird auf Treffen mit den Providern schon mal harte Kinderpornographie gezeigt um zu suggerieren: Wenn ihr nicht auf unserer Seite seid, unterstützt ihr diese Dinge. Was sie von den Providern will? Sie sollen Seiten auf einer Sperrliste im DNS sperren und auf eine "Stop-Seite" umleiten. Diese Liste soll vom BKA kommen und ist geheim. Es kann also von Otto-Normalverbraucher nicht geprüft werden, was auf dieser Liste steht. Somit sind wir davon abhängig, dass das BKA wirklich nur böse Seiten auf die Liste setzt, denn nachprüfen kann man das nicht.

Wer jetzt übrigens denkt Kinderpornographie sei ja ein Zweck der die Mittel heiligt, der denkt nicht weit genug. Denn was gemacht wird ist ganz einfach: Es wird deutschlandweit eine Infrastruktur aufgebaut, die es erlaubt beliebige Webseiten zu sperren. Die einzige Kontrolle darüber hat das BKA, und wie gut unsere Exekutive bei solchen Dingen funktioniert hat man ja bereits bei der berüchtigten "Aktion Himmel" gesehen. Von 12.000 Anklagen ist nichts übrig geblieben. Erinnert sich noch jemand an die Mautbrücken? Wo zuerst kategorisch ausgeschlossen wurde, die gelesenen Kennzeichen zu irgendetwas anderem außer Mautabrechnung aufzuzeichnen? Ein paar Wochen danach wurden Stimmen laut, jetzt wo man die Möglichkeit hätte könnte man nicht riskieren, die Daten NICHT zur Strafverfolgung zu benutzen. Genauso garantiert hier niemand, dass es bei Kinderpornographie bleibt. Frau von der Leyen gibt selbst zu, dass sie natürlich keine Garantie übernehmen kann, was zukünftige Regierungen mit der Sperrliste machen. Es gibt schon erste Forderungen danach, ausländische Glücksspielseiten, Seiten mit Urheberrechtsverletzungen und Ähnliches zu sperren. Das wäre erst der Anfang. Wenn eine solche universelle Möglichkeit erst einmal existiert wird sie schneller missbraucht werden als man eine URL in die Adressleiste tippen kann.

Das hätte alles ganz furchtbar toll laufen können mit den Plänen der Bundesfamilienministerin. Hätten da nicht ein paar unverbesserliche Störer unter den Providern angemerkt, dass man ohne gesetzliche Grundlage nicht einfach so das Grundgesetz Artikel 5 einschränken darf. Das passte jetzt so gar nicht in den Plan. Für diese Abweichler musste man wohl oder übel irgendein Gesetz anpassen oder ein neues Gesetz schaffen. Trotz anhaltender Beschwerden und Hinweisen von Datenschützern und Internet-Experten zog man also schnell einen Entwurf aus der Tasche nachdem das Eckpunktepapier ein Reinfall war. Und damit nicht genug, laut der Ministerin haben 80% der deutschen Provider die freiwillige (d.h. ohne gesetzlicher Grundlage) Verpflichtung zum Aufbau solch einer Infrastruktur abgegeben. Nur lustig, dass einige Provider diese Aussage vehement abstreiten, und zwar eindeutig: "Die Aussagen von der Leyens stimmen nicht". Da drängt sich einem die Vermutung geradezu auf, dass die Dame nur blinden Aktionismus haben will. Sie hört weder auf die Expertenrunden im Bundestag, noch auf die Experten bei den Providern. Ist das jetzt Wahlkampf, Unwissenheit, egozentrisch oder die Unfähigkeit Fehler einzugestehen?

Andere Länder haben bereits eine Sperrliste. Und das Traurige daran? Sie bewirkt genau das Falsche. Die Sperrung bewirkt, dass Bürger die sowieso nicht auf die Seiten gesurft wären auch nicht dorthin kämen. Die eigentliche Zielgruppe ist technisch versiert genug die Sperren zu umgehen. Das wirklich Perverse ist allerdings: Ein Großteil der Kinderpornographie liegt auf Servern die in Ländern stehen welche harte Gesetze gegen Kinderpornographie haben. Unter anderem Deutschland. Traurigerweise wurde anscheinend bei keiner der Seiten auf der Sperrliste versucht mit dem Provider in Kontakt zu treten um die Seiten abschalten zu lassen. Der FITUG hat dazu und zu den Sperren allgemein eine gute Pressemitteilung herausgegeben. Lieber durchsucht man die Wohnung von Leuten die auf ein Blog verlinken das wiederum auf eine der Sperrlisten bei Wikileaks verlinkt.

In dem Zusammenhang noch: Wikileaks veröffentlicht Dokumente die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Unter anderen eben auch die Zensurlisten aus anderen Ländern. Dabei gab es gestern eine Hausdurchsuchung beim deutschen Inhaber der Domain wikileaks.de. Das Ganze war und ist reichlich sinnlos, da die deutsche Wikileaks Seite nur auf die Originalseite weiterleitet und selbst keinen Inhalt enthält. Was mal wieder zeigt, dass bei unserem Staat kein Know-How in Sachen Internet vorhanden ist.

So, ich musste mir das Ganze mal von der Seele schreiben. Das was hier passiert hat nur ein Wort verdient: Zensur. Und so abgedroschen es klingt: Wehret den Anfängen! Andere Leute die besser formulieren können als ich haben sich auch Gedanken dazu gemacht und ich würde meine Leser bitten auch diesen Leuten einmal zuzuhören:

Nürnberg und Twitter

OfflineRechner und Netz

Hallo liebe Leser, lang nichts mehr gehört. :-) Ich bin inzwischen umgezogen und residiere jetzt im schönen Nürnberg. Gleichzeitig hab ich meinen Job gewechselt und arbeite jetzt bei den Franken. Bis jetzt macht es eine Menge Spaß, ich lerne eine Menge und hab den Kollegen immerhin schon ein oder zwei Mal helfen können. ;-) Jetzt wo die Aufregung der ersten Tage rum ist lernt man die Leute langsam auch etwas besser kennen.

Von Nürnberg habe ich noch nicht allzu viel gesehen, ich weiß woher ich Essen und Trinken bekomme, kenne den Weg zu IKEA und anderen Möbelhäusern und weiß welche Tram oder U-Bahn ich nehmen muss um in die Innenstadt zu kommen. Seit heute habe ich auch Stühle, d.h. man kann mich jetzt auch besuchen UND sich hinsetzen!

Momentan finde ich leider irgendwie nicht die Ruhe und Ausdauer um viel zu bloggen, deswegen wollte ich mal ein anderes Experiment starten und nebenbei etwas twittern. Wen es interessiert, hier geht es zum meinem Twitter-Account. Ich weiß nicht ob ich das durchhalte oder wie interessant es da wird, aber es geht schneller als Bloggen und ich hoffe ein paar spontane Gedanken damit festzuhalten. Rechts in der Seitenleiste seht ihr jeweils die letzten fünf "Tweets" (glaube ich).

Spruch des Tages

Rechner und Netz
"Ich schick Euch ein Platoon eisenharter Netzwerkschlümpfe. Die brauchen keinen Schlaf und werkeln, bis sie fertig sind.
(Ethernet des Grauens, Teil 5)
via IRC

Kein Video mit Ubuntu Intrepid Ibex (8.10)

Linux

Wenn nach einem Update auf Ubuntu Intrepid Ibex auf einmal kein Video mehr spielen mag und verschiedene Programme den folgenden Fehler anzeigen:

X Error of failed request: BadAlloc (insufficient resources for operation)

Dann hilft eventuell das Aktivieren von EXA in der /etc/X11/xorg.conf:

Section "Device"
	Identifier	"Configured Video Device"
	Option		"AccelMethod" "EXA"
EndSection

Ich habe verschiedene Kommentare gelesen das man sich mit EXA andere Bugs einhandelt, aber bis jetzt scheint alles zu laufen. Toi Toi Toi.

Windows updaten - aber fix!

Rechner und Netz

Microsoft veröffentlicht heute ausserplanmäßig einen Patch für Windows. Und der hat es in sich. Aus dem Security Bulletin:

This security update resolves a privately reported vulnerability in the Server service. The vulnerability could allow remote code execution if an affected system received a specially crafted RPC request. On Microsoft Windows 2000, Windows XP, and Windows Server 2003 systems, an attacker could exploit this vulnerability without authentication to run arbitrary code. It is possible that this vulnerability could be used in the crafting of a wormable exploit. Firewall best practices and standard default firewall configurations can help protect network resources from attacks that originate outside the enterprise perimeter.

Hervorhebung von mir

Also bitte nicht lang warten, jetzt patchen!

Independent Games

Rechner und Netz

Sie rollt heran, so kurz vor Weihnachten. Die Welle von "Blockbuster"-Spielen, die mit einem Millionen-Budget und Hunderten von Leuten produziert werden. Doch abseits dieser Welle gibt es ein paar kleine unabhängige Spiele-"Studios". Abseits des Mainstreams produzieren diese Studios Spiele in denen vielleicht keine Millionen Dollar dafür aber viel Herzblut und Fantasie steckt.

Hier zwei meiner Favoriten, produziert von jeweils zwei Leuten:

Aquaria LogoIn Aquaria begegnet man Naija, einer einsamen Unterwasser-Bewohnerin die sich auf die Suche nach ihrer Familie macht. Dabei durchschwimmt sie die Tiefen von Aquaria, einem riesigen Ozean voller Leben, geheimnisvoller Orte und Gefahren. Das Spiel hat einen wunderbaren Soundtrack und Naija eine professionelle Sprecherin die ihr eine Stimme gibt. Gespielt wird das Spiel ausschließlich mit der Maus. Naija lernt mit der Zeit neue Fähigkeiten die man mittels Mausgesten aktiviert. Die Level sind riesig und reichen von lichtlosen Tiefen in denen Tiefseemonster lauern bis hin zu sonnigen Inseln.

World of Goo LogoDie Urururgroßväter von World of Goo waren vermutlich die Lemminge. Bei World of Goo geht es prinzipiell darum, die kleinen Goo Balls durch das Level zu lenken bis sie am anderen Ende von einem großen Rohr aufgesaugt werden. Der Trick ist das die kleine Bälle gleichzeitig das Baumaterial sind. Und wie Telepolis(und viele Spielemagazine) bin ich der Meinung, dass World of Goo eines der besten Spiele dieses Jahres ist. Die Atmosphäre erinnert an Tim Burton Filme, herrlich absurd mit einem Hauch Gothik. Der Soundtrack, die Level, die Grafik, man merkt jedem Detail des Spiels an mit wie viel Hingabe dort gearbeitet wurde. Wer das Spiel momentan kauft bekommt die Windows-Version. Die Mac OS X und Linux Versionen bekommt man dann kostenlos sobald diese erscheinen (sind momentan noch in der Beta-Phase). Es gibt das Spiel auch für die Wii (Als Wiiware über den Shoppingkanal). Für uns Europäer wird es noch eine spezielle Variante mit einem zusätzlichen Kapitel geben.

Beide Spiele haben inzwischen Demo-Versionen, brauchen keinen allzu neuen Rechner, haben keinen Kopierschutz und kosten im Vergleich mit anderen Spielen relativ wenig. Mein Tipp: Testen und bei Gefallen kaufen. Das Geld versickert nicht in irgendwelchen riesigen Entertainment-Konzernen sondern kommt direkt den Erschaffern dieser Spiele zu Gute.

Heise Redesign: Adblock Plus und Stylish für Firefox

Rechner und Netz

Heise hat mal wieder (alle paar Jahre) den Style ihres Newstickers aktualisiert. Mein Adblock Plus für Firefox killt zwar zuverlässig die Werbung, lässt aber seit dem Redesign eine weiße Spalte am Anfang der Artikel übrig. Um das zu ändern habe ich mir ein anderes Plugin zulegen müssen. Stylish kann CSS auf Seiten mit eigenem CSS überschreiben.

Das Ausblenden ist dann relativ einfach, man geht auf der Heise-Seite unten rechts auf das Stylish-Icon und wählt dort Write Style -> For www.heise.de. In das Fenster das dann erscheint trägt man das folgende ein:

@namespace url(http://www.w3.org/1999/xhtml);

@-moz-document domain("www.heise.de") {
#container_content { 
top: 0px !important;
}
}

Update (3):
Will man auch noch rechts die Content-Leiste verschwinden lassen, kann man einen zweiten Eintrag machen:

@namespace url(http://www.w3.org/1999/xhtml);

@-moz-document domain("www.heise.de") {
#mitte #mitte_links {
width:100% !important;
 background:white
 url(http://www.heise.de/icons/ho/background_mitte_links.gif)
 repeat-x scroll left top;
}
#mitte_rechts {
display: none !important;
}
}

Update (4):
Um die Seitenbreite wieder voll auszunutzen:

@namespace url(http://www.w3.org/1999/xhtml);

@-moz-document domain("www.heise.de") {
#container, #container_content { 
border-left: 0px !important; 
border-right: 0px !important;
width: 100% !important; }
#sitemap {
margin: 0 !important;
padding-left: 0 !important;
border-left: 0 !important; 
border-right: 0 !important;
width: 100% !important;
top: 0 !important;
}
#sitemap .navi_top_abschnitt { padding-left: 2px !important; }
#mitte {
width: auto !important;
float: left !important;
background: none !important;
}
#mitte_news .news_logo { 
margin-left: 4px !important;
width: auto !important;
}

#navi_bottom {
bottom: auto !important;
}
}

Self-fullfilling RAID Prophecy

Linux

Kaum hat man ein RAID, schon braucht man es. Der Server auf welchem dieses Blog noch vor Kurzem lief ist die letzten Jahre immer ohne RAID ausgekommen. Regelmäßige Backups gaben ein Gefühl von Sicherheit und die Platte hat sie nie beschwert. Jetzt habe ich einen neuen Server und auf diesem ein Software-RAID1, nur um sicher zu gehen. Und was soll ich sagen? Die erste Platte im System hat sich nach einer Woche Betrieb mit Fehlern gemeldet und wurde getauscht. Jetzt sind wieder 3 Wochen ins Land gezogen und die zweite Platte hat sich entschieden es der ersten Platte nachzumachen und ebenfalls Fehler zu werfen.

Ich schiebe das jetzt einfach mal darauf, dass das einfach nur ein Test sein sollte ob ich mit dem RAID umgehen kann oder es war einfach eine schlechte Charge von Samsung-Platten. Jetzt reicht es aber auch wieder, danke sehr!

Und jetzt: Warten auf das RAID...

md1 : active raid1 sda2[2] sdb2[1]
      486279424 blocks [2/1] [_U]
      [===>.................]  recovery = 15.7% finish=187.8min speed=36370K/sec

Dr. Horrible's Sing-Along Blog

Kino und TVRechner und Netz

Einfach klasse! :-D Böser Doktor versucht in die Liga der Bösen aufgenommen zu werden und gleichzeitig ist er verliebt in ein Mädchen das er im Waschsalon trifft.

http://www.drhorrible.com/

Wenn ihr euch fragt wieso der Typ euch bekannt vorkommt, das ist Neil Patrick Harris, der hat unter anderem Doogie Howser gespielt und Col. Carl Jenkins in Starship Troopers.

DVB-T Kanäle in Regensburg

Kino und TVLinux

DVB-T - Das Überallfernsehen1. Als stolzer Besitzer eines AVerTV DVB-T Volar von Avermedia liege ich quasi voll im Trend und kann auch hier in Regensburg die volle Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Sender (lies: 12 Programme) empfangen. Überall!1

Aber bevor man zum Überallfernseher1 mutiert sind noch einige Hürden zu nehmen. Unter Linux steht eine Vielzahl von Programmen zur Verfügung. Man hat quasi die Qual der Wahl. Aber bevor man diese benutzen kann fehlt noch etwas wesentliches: Die Kanalliste. Damit sind nicht die Fernsehkanäle gemeint sondern die DVB-T Sendekanäle. Informationen zu den Sendekanälen findet man auf der bayrischen DVB-T Seite. Dort findet man dann zum Beispiel eine Liste in der steht, dass der Sender in Regensburg, welcher auf den schönen Namen "Hohe Linie" hört, die Kanäle 7, 28 und 53 verwendet.

Das hilft jetzt so direkt noch nicht weiter. Programme wie MPlayer erwarten eine channel.conf Datei mit den einzelnen DVB-T Programmen. Um dorthin zu gelangen brauchen wir erst einmal die genauen Frequenzen der Kanäle und müssen dort dann die Programme suchen. Die Frequenzen ergeben sich aus den Kanälen. Wenn man unter Ubuntu die dvb-utils installiert, sind dort unter /usr/share/doc/dvb-utils/examples/scan/dvb-t bereits die entsprechenden Listen installiert. Leider fehlt dort Regensburg als Standort. Man muss also die Liste erzeugen. Da hilft z.B. das dvbt-scanaid Tool(lokal). Das Tool erzeugt die entsprechende Liste. Hier könnt ihr sie direkt runterladen: de-Regensburg.

Diese Liste kann man nun verwenden um die Programmliste (channels.conf) zu erzeugen. Diese wird z.B. von MPlayer verwendet. Dafür benutzt man das scan Tool aus dem dvb-utils Paket:

scan de-Regensburg >channels.conf

Das funktioniert natürlich nur wenn der DVB-Empfänger angeschlossen und funktionsbereit ist. Im Idealfall sollte man jetzt eine channels.conf haben in der 12 Programme aufgelistet sind. Die kann man dann z.B. für mplayer einfach ins Verzeichnis ~/.mplayer/ kopieren.

Der "kaffeine" Player spielt auch DVB-T ab, kann aber leider mit der channel.conf nicht viel anfangen. Dort kopiert man das de-Regensburg File einfach nach ~/.kde/share/apps/kaffeine/dvb-t und startet den Scan aus dem Programm heraus (Vorher nicht vergessen de-Regensburg in den Settings einzustellen).

So, das wäre erledigt, jetzt muss ich nur noch herausfinden wieso die Sender in MPlayer ruckeln und in Kaffeine nicht.

1) "Überall" ist nicht mit überall gleichzusetzen, vor allem nicht in Innenräumen.