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Es druckt nicht!

LinuxRechner und Netz

Hab gerade Urlaub UND bin krank. Beste Gelegenheit um daheim mal seinen Home-Server auf Debian Lenny upzugraden. Nach etwas rumgebastel und Pakete manuell installieren hat das Ganze dann auch funktioniert, bis auf ein "kleines" Detail: Ich konnte von meinem Windows-Rechner aus nicht mehr per Samba+CUPS auf dem Linux-Rechner drucken.

Symptom unter Windows: Wann immer man eine Testseite drucken wollte kam immer nur "Zugriff verweigert". Ich konnte den Drucker administrieren, stoppen und starten, aber ich konnte NICHTS drucken! Und das Ganze ohne das ich wissentlich etwas an meiner Konfiguration geändert hatte.

Des Rätsels Lösung lies sich dann erst mittels einem log level = 3 in der smb.conf herausfinden und selbst da habe ich es noch 2-3 Mal überlesen:

tdb(/var/cache/samba/printing/LJ1100.tdb): rec_free_read bad magic [...]

Ich musste jetzt von Hand dieses Cachefile löschen dann ging es wieder. Liebe Samba-Leute, wenn das ganze nur ein dummes Cache-File ist, wieso löscht ihr das dann nicht automatisch und erzeugt es neu? Das hat mich jetzt gerade 2-3 Stunden Nerven gekostet.

Self-fullfilling RAID Prophecy

Linux

Kaum hat man ein RAID, schon braucht man es. Der Server auf welchem dieses Blog noch vor Kurzem lief ist die letzten Jahre immer ohne RAID ausgekommen. Regelmäßige Backups gaben ein Gefühl von Sicherheit und die Platte hat sie nie beschwert. Jetzt habe ich einen neuen Server und auf diesem ein Software-RAID1, nur um sicher zu gehen. Und was soll ich sagen? Die erste Platte im System hat sich nach einer Woche Betrieb mit Fehlern gemeldet und wurde getauscht. Jetzt sind wieder 3 Wochen ins Land gezogen und die zweite Platte hat sich entschieden es der ersten Platte nachzumachen und ebenfalls Fehler zu werfen.

Ich schiebe das jetzt einfach mal darauf, dass das einfach nur ein Test sein sollte ob ich mit dem RAID umgehen kann oder es war einfach eine schlechte Charge von Samsung-Platten. Jetzt reicht es aber auch wieder, danke sehr!

Und jetzt: Warten auf das RAID...

md1 : active raid1 sda2[2] sdb2[1]
      486279424 blocks [2/1] [_U]
      [===>.................]  recovery = 15.7% finish=187.8min speed=36370K/sec

DVB-T Kanäle in Regensburg

Kino und TVLinux

DVB-T - Das Überallfernsehen1. Als stolzer Besitzer eines AVerTV DVB-T Volar von Avermedia liege ich quasi voll im Trend und kann auch hier in Regensburg die volle Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Sender (lies: 12 Programme) empfangen. Überall!1

Aber bevor man zum Überallfernseher1 mutiert sind noch einige Hürden zu nehmen. Unter Linux steht eine Vielzahl von Programmen zur Verfügung. Man hat quasi die Qual der Wahl. Aber bevor man diese benutzen kann fehlt noch etwas wesentliches: Die Kanalliste. Damit sind nicht die Fernsehkanäle gemeint sondern die DVB-T Sendekanäle. Informationen zu den Sendekanälen findet man auf der bayrischen DVB-T Seite. Dort findet man dann zum Beispiel eine Liste in der steht, dass der Sender in Regensburg, welcher auf den schönen Namen "Hohe Linie" hört, die Kanäle 7, 28 und 53 verwendet.

Das hilft jetzt so direkt noch nicht weiter. Programme wie MPlayer erwarten eine channel.conf Datei mit den einzelnen DVB-T Programmen. Um dorthin zu gelangen brauchen wir erst einmal die genauen Frequenzen der Kanäle und müssen dort dann die Programme suchen. Die Frequenzen ergeben sich aus den Kanälen. Wenn man unter Ubuntu die dvb-utils installiert, sind dort unter /usr/share/doc/dvb-utils/examples/scan/dvb-t bereits die entsprechenden Listen installiert. Leider fehlt dort Regensburg als Standort. Man muss also die Liste erzeugen. Da hilft z.B. das dvbt-scanaid Tool(lokal). Das Tool erzeugt die entsprechende Liste. Hier könnt ihr sie direkt runterladen: de-Regensburg.

Diese Liste kann man nun verwenden um die Programmliste (channels.conf) zu erzeugen. Diese wird z.B. von MPlayer verwendet. Dafür benutzt man das scan Tool aus dem dvb-utils Paket:

scan de-Regensburg >channels.conf

Das funktioniert natürlich nur wenn der DVB-Empfänger angeschlossen und funktionsbereit ist. Im Idealfall sollte man jetzt eine channels.conf haben in der 12 Programme aufgelistet sind. Die kann man dann z.B. für mplayer einfach ins Verzeichnis ~/.mplayer/ kopieren.

Der "kaffeine" Player spielt auch DVB-T ab, kann aber leider mit der channel.conf nicht viel anfangen. Dort kopiert man das de-Regensburg File einfach nach ~/.kde/share/apps/kaffeine/dvb-t und startet den Scan aus dem Programm heraus (Vorher nicht vergessen de-Regensburg in den Settings einzustellen).

So, das wäre erledigt, jetzt muss ich nur noch herausfinden wieso die Sender in MPlayer ruckeln und in Kaffeine nicht.

1) "Überall" ist nicht mit überall gleichzusetzen, vor allem nicht in Innenräumen.

mutt und vim mit UTF-8

Linux

Da ich etwas Probleme hatte mutt und vim in einer UTF-8 Umgebung zum kooperieren zu bewegen, hier eine kurze Anleitung. Genutzt wird das Setup bei mir auf einem Ubuntu Feisty Fawn System.

1. Prüfen ob das Terminal UTF-8 spricht

sebastian@lain:~$ locale
LANG=en_GB.UTF-8
LC_CTYPE="en_GB.UTF-8"
LC_NUMERIC="en_GB.UTF-8"
LC_TIME="en_GB.UTF-8"
LC_COLLATE="en_GB.UTF-8"
LC_MONETARY="en_GB.UTF-8"
LC_MESSAGES="en_GB.UTF-8"
LC_PAPER="en_GB.UTF-8"
LC_NAME="en_GB.UTF-8"
LC_ADDRESS="en_GB.UTF-8"
LC_TELEPHONE="en_GB.UTF-8"
LC_MEASUREMENT="en_GB.UTF-8"
LC_IDENTIFICATION="en_GB.UTF-8"
LC_ALL=
sebastian@lain:~$ 

Wichtig ist, dass UTF-8 als CTYPE gegeben ist. Auch Umlaute sollte man tippen und dann korrekt angezeigt bekommen.

sebastian@lain:~$ echo "äöüß"
äöüß
sebastian@lain:~$ 

2. mutt

Hier habe ich mich etwas in dem FAQ-Artikel zu Charsets in der mutt FAQ schlau gemacht. Normalerweise übernimmt mutt seine locale-Einstellungen aus dem Terminal. Wer auf Nummer sicher gehen will kann sie mit diesen Einstellungen in der .muttrc explizit setzen:

set charset="utf-8"
set locale=`echo "${LC_ALL:-${LC_TIME:-${LANG}}}"`

Trotz UTF-8 im Terminal wollen wir beim Verschicken den kleinsten Nenner bei den verwenden Charsets benutzen, also definieren wir das so:

set send_charset="us-ascii:iso-8859-15:utf-8"
set file_charset="us-ascii:iso-8859-15:utf-8"

mutt wird so versuchen den Text je nach vorhandenen Zeichen zu codieren, von us-ascii bis rauf zu UTF-8 falls die Zeichen nicht in ASCII oder ISO-8859-15 codiert werden können.

3. vim

Mit vim hatte ich am meisten Probleme. Manchmal hat vim Zeichen doppelt kodiert, nach einem Reply waren die Umlaute im gequoteten Text kaputt, und ganz allgemein hat vim sich nach Kräften geweigert, so zu funktionieren wie es sollte. Auch hier hat mir die Mutt FAQ etwas weitergeholfen. Zuerst habe ich eine Datei .vimrc.mutt angelegt. Diese deaktiviert die automatische Umwandlung von Dateien. Im Endeffekt nur 3 Zeilen:

source ~/.vimrc
set fileencodings=      " charset auto-sensing: disabled
set fileencoding=       " auto-sensed charset of current buffer

Damit vim diese Datei benutzt, muss die editor-Einstellung in der .muttrc geändert werden:

set editor="vim -u ~/.vimrc.mutt '+/^$'"

Das -u ~/.vimrc.mutt ist hier wichtig, denn das sorgt dafür, dass die .vimrc.mutt geladen wird bevor die zu editierende Datei geöffnet wird. Ein nachträgliches Ändern der Werte wenn die Datei schon in vim geöffnet ist bringt nämlich nichts.

Das sollte es eigentlich gewesen sein, schreibt euch selbst eine Mail mit Umlauten, diese sollten jetzt korrekt angezeigt werden. Noch ein Hinweis: Wenn vim beim editieren über ein ILLEGAL BYTE in line xyz meckert und die Datei nur read-only öffnet, dann kann es sein, dass in eurer Signatur falsch codierte Umlaute vorhanden sind. Ich habe mir eine extra UTF8 .signature mittels iconv erzeugt:

iconv -t utf-8 ~/.signature >~/.signature.utf8

Das ganze dann noch in die .muttrc einbinden:

set signature="~/.signature.utf8"

Das wars dann, eigentlich sollte jetzt alles mit UTF8 funktionieren.

Letzter Tag des letzten Monats

Linux
$ date -d "`date +"%Y-%m-01"` yesterday" +%Y-%m-%d
2006-06-30

Einfach was? Der letzte Tag des vorletzten Monats:

$ date -d "`date +"%Y-%m-01" -d "1 month ago"` yesterday" +%Y-%m-%d
2006-05-31

Linuxtag 2006 - Mittwoch

Linux

Willkommen auf dem Linuxtag 2006! Ich bin gut in Wiesbaden angekommen, die letzten 45 Minuten mit einem Geister-ICE1 aus Frankfurt. Die ersten Schwierigkeiten (Eingang in die Halle finden, wlan auftreiben, etc.) wurden gemeistert.

Der erste Eindruck
Nun, die Fläche erscheint mir subjektiv kleiner zu sein als die entsprechenden Hallen in Karlsruhe, allerdings habe ich noch nicht alles gesehen, vor allem noch keinen der Vortragsräume. Es ist auch noch nicht sonderlich viel los, die Leute schlendern mehr durch die Hallen, mal sehen ob sich das morgen ändert. Eigentlich wollte ich ein paar Fotos hochladen die ich gerade gemacht habe, allerdings scheint mit das wlan hier einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Catering
Nach den richtig überteuerten Preisen für Catering letztes Jahr in Karlsruhe war ich mal echt gespannt was hier so für Jolt Cola und Co. verlangt wird. Und wie mir ein Kollege gegenüber gerade erzählt, hat sich dort erfreuliches getan: Jolt Cola für 1 EUR, die Palette für 20 EUR, Bockwurst und Breze für 3,50 EUR! Kein Vergleich zu den Preise in Karlsruhe.

Wetter
Oh das Wetter will ich nicht vergessen, es ist wunderschön, blauer Himmel, Sonnenschein und gefühlte 25°. Nicht zu verachten, allerdings treibt es die lichtscheuen Gestalten hier dadurch schneller in die Halle als wenn es regnen würde. :-)

So, ich werde jetzt erstmal noch etwas hier durch die Reihen schauen, Mails und Blogs lesen und ansonsten nicht mehr allzuviel heute tun. Evtl. update ich den Artikel später noch mit Bildern.

1Geister-ICE, der: Ein ICE (vorzugsweise ICE3), welcher ausser einem selbst keine anderen Passagiere befördert (abgesehen vom Zugpersonal).

Linuxtag 2006 - Programmplanung

Linux

Meine vorläufige (Vortrags-)Planung für den LT 2006 in Wiesbaden:

Linux zerstört Festplatten!

Linux

Zitat eines Online-Computerhändlers:

...supported unsere Hardware ausschließlich nur FAT und NTFS. Andere Dateisysteme wie die von Linux oder Unix bedürfen aufgrund ihrer agressiven Schreibtechnik spezieller Festplatten. Das weiß aber heutzutage inzwischen jedes Kind. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider erloschen

Und:

aus diesem Grunde würden wir Ihnen dringlichst anraten, das für dieses spezielle Gerät besonders angepasste Betriebssystem Windows XP Home fortan alleinig zu verwenden. Damit erhöht sich die Nutzungsdauer ihres Gerätes dramatisch

Gefunden bei debianforum.de

Eudora exportiert falsches Mailboxformat

Linux

Bei Eudora gibt es anscheinend die Möglichkeit, Mails als RFC822 Mailbox zu exportieren. Eudora schreibt dabei die From_ Lines für die Mails. Dabei macht es aber so ziemlich alles falsch was man falsch machen kann. Um jetzt die Mails z.B. mit mutt lesen zu können, habe ich das folgende sed über die Mailbox laufen lassen:

sed -e 's/^From \([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\), \+\([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\) \+\([^]\+\)/From \1 \2 \4 \3 \6 \5/'

Übrigends erzeugt Eudora beim Export auch eine Zeile "." am Ende jeder Mail, das ist da noch nicht entfernt, evtl. hat jemand der besser sed kann eine Regel dafür? (Wenn nächste Zeile "From " dann Zeile vorher löschen wenn ^.$ drinsteht.

Update auf Debian Sarge

LinuxRechner und Netz

Ja, ich weiß, es ist schon eine Weile her, aber aus aktuellem Anlass:

Debian Sarge ist da!

Jetzt auch auf diesem Server. Trotz erheblicher Bedenken (da eine Menge verändert bzw. selbst angepasst wurde), habe ich heute den Schritt von Woody zu Sarge gewagt. Und das mit beachtlichem Erfolg. Abgesehen von kleineren (zu erwartenden) Problemen lief das ganze problemlos durch. Zusammen mit der Konfiguration hat mich das ganze ziemlich genau eine Stunde gekostet.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten ob noch Fehler auftreten die ich auf den ersten Blick nicht gesehen habe, ansonsten bin ich zufrieden und gönne mir ein alkoholisches Bier-Mischgetränk.

Linuxtag - Samstag

LinuxOffline

Einen schönen guten Morgen an diesem Samstag vom Linuxtag! Das Wetter ist immer noch schön (und warm) und die Kongresshalle gottseidank gut klimatisiert.

Mein Programm gestern habe ich etwas geändert, nachdem ich mich um 13 Uhr mit einer Freundin getroffen habe (huhu Lena), habe ich erstmal das Vortragsprogramm für den Nachmittag ausfallen lassen.
Außerdem bin ich etwas früher weg, um einem sehr guten Comicshop hier in Karlsruhe einen Besuch abzustatten und alles aufzukaufen was auf meiner Liste steht, was ich aber in meinem Comicshop daheim nicht bekomme.

Heute stehen insbesondere zwei Vorträge an die ich sehen will:

Ansonsten steht der Tag zur freien Verplanung offen.

Linuxtag - Freitag

LinuxOffline Ein neuer Morgen auf dem Linuxtag. Als erstes habe ich meine gestrige Registrierung bei CAcert genutzt und meine SSL-Zertifikate auf der Seite ausgewechselt. Alle SSL-Zertifikate für *.karotte.org sollten jetzt mit dem Root-Zertifikat von CAcert signiert sein.

Gleich um 10 Uhr habe ich mir einen Vortrag über Gnome angesehen, allerdings hätten sie da lieber einen anderen Referenten schicken sollen. Der Vortrag war nach 10 Minuten aus und der Inhalt war ungenügend bis nicht vorhanden.

Der Plan für heute sieht in etwa so aus:

  • Bis 13 Uhr die verschiedenen Stände besuchen
  • Um 13 Uhr mit Freunden treffen
  • 13:30 Reverse Engineering Vortrag
  • 16 Uhr Building VPN Vortrag
  • 17 Uhr Monitoring mit Nagios Vortrag
Alles in allem heute nicht allzu volles Programm.