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BVG-Entscheidung zu OnlinedurchsuchungHeute um 10 Uhr entscheidet das Bundesverfassungsgericht über die Onlinedurchsuchung!
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Wednesday, April 18. 2007Schäuble baut ÜberwachungsstaatUpdate: Anscheinend manipuliert irgendein Idiot die Umfrage, also ich weiss nicht wie aussagekräftig diese Zahlen noch sind, momentan ist die Zahl jedenfalls utopisch (und ändert sich bei jedem Reload). Wer immer das auch war: Du hilfst damit nicht. Die Umfrage von tagesschau.de ist eindeutig:
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Schäuble will Unschuldige einsperrenKaum veröffentliche ich meinen Artikel zu Stasi 2.0, schon geht es weiter: Schäuble spricht im neuen stern davon, dass der Grundsatz der Unschuldsvermutung im Kampf gegen terroristische Gefahren nicht gelten könne. "Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch." Das Grundgesetz für seine Pläne zu ändern findet er nicht weiter schlimm. Nein, stattdessen treibe ich wohl ein infames Spiel mit ihm: Dem Stern sagte der Bundesinnenminister, dass er an seinen Plänen "nichts Schlimmes" erkennen könne: "Die Gewährleistung von Sicherheit für Leib und Leben ist wesentlicher Teil der Aufgabe des Staates. Sie sichert uns eine Freiheit, die wir früher nicht hatten: weltweit zu reisen, zu kommunizieren, Geschäfte zu machen." Wer seine Pläne zu Grundgesetzveränderungen als Anschlag auf die Verfassung charakterisiere, würde ihn diffamieren: "Wer Gegenteiliges behauptet, betreibt ein infames Spiel mit mir." Bitte, schafft den Mann aus der Politik! Ich kann nicht erkennen das er noch rational denkt oder handelt. Wie schon mal geschrieben, meiner Meinung nach ist der Mann eine Gefahr für die Freiheit und den Rechtsstaat in unserem Land. Update: 2. Update:
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Stasi 2.0 - Schäuble und der WiderstandIch bin im Widerstand. Noch muss ich nicht im Untergrund leben, noch gibt es Menschen die auf meiner Seite stehen. Noch gibt es Hoffnung. Auch wenn uns der oberste Überwacher als irrelevant und naiv bezeichnet, so schnell wird man uns nicht los. Zuerst waren wir Wenige, dann einige Hundert, jetzt sind wir schon Tausende! Schäuble ist in voller Fahrt. Er will überwachen wo immer und wann immer es möglich ist. Trotz wachsender Konflikte in der Koalition zu dem Thema und dem Widerstand seiner eigenen Parteikollegen und sogar der Justizministerin. Er will Sicherheit durch das Ausspionieren der Bürger. Leute die anderer Meinung sind, sind irrelevant und naiv. Er will sogar das Grundgesetz ändern, um seine Überwachungsmaßnahmen zu rechtfertigen. Dieser Mann ist meiner Meinung nach eine Gefahr für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie. Er will einen Überwachungsstaat in bisher unvorstellbarem Ausmaß schaffen. Heute (18. April 2007) soll die Vorratsdatenspeicherung abgesegnet werden. Es wird ernst. Viele sind noch nicht überzeugt.
Nun, liebe Widerstandskämpfer und solche die es werden wollen, was kann man tun?
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10:58
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Antwort auf meine Schäuble-FrageInzwischen ist auch eine Antwort auf meine Frage an meine SPD-Abgeordnete eingetroffen: Sehr geehrter Herr , Das mein Name nach der Anrede fehlt lässt mich zwar vermuten, dass die Antwort ein copy&paste ist, aber immerhin ist die Antwort inhaltlich schon mal die richtige Richtung (meiner Meinung nach). Ich hoffe wirklich, dass sich das auch in den Abstimmungen zeigt. Das wird sich dann ja zeigen. Thursday, April 5. 2007Ich frage meine Abgeordnete nach SchäubleSo, ich habe gerade bei www.abgeordnetenwatch.de eine Frage an die Abgeordnete der SPD aus meinem Landkreis gestellt. Und zwar wie sie zu den ganzen Aktionen und völlig überzogenen Gesetzesvorschlägen unseres Innenministers Schäuble steht. Ich bin gespannt auf die Antwort, hier mal mein Text: Sehr geehrte Frau Schieder, Die Zitate von Burkhard Hirsch stammen aus einem sehr lesenswerten SZ-Gastartikel von ihm. Monday, April 2. 2007Polizei ist gegen SchäubleSogar die Gewerkschaft der Polizei ist gegen die Pläne von Innen- und "Überwachungsminister" Schäuble, wie Heise schreibt. Eine bundesweite Fingerabdruck-Datei lege den Grundstein zu einer umfassenden Datensammlung über jeden einzelnen Bürger, das sei keine vertrauensschaffende Maßnahme für die Arbeit der Polizei und überdies ungesetzlich, erklärte Freiberg in einer Mitteilung: "Das wäre der Einstieg in eine bundesweite Fingerabdruck-Kartei und damit nach Auffassung der GdP ein grober Verstoß gegen das verfassungsmäßige Recht jedes Einzelnen auf die so genannte informationelle Selbstbestimmung." Wer wissen will, wie weit wir schon auf dem Weg zum Überwachungsstaat sind, und was alles in diese tolle Anti-Terror-Datei hineinkommt, der kann sich mal den Hintergrundartikel bei Heise durchlesen.
Posted by Sebastian
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14:04
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Friday, February 9. 2007Schäuble VLiebes Tagebuch, leider kommen schwere Zeiten auf uns zu. Wie gern habe ich dir meine Geheimnisse und Wünsche mitgeteilt, wohlwissend, dass du alles für dich behalten wirst was ich dir anvertraue. Doch jetzt gibt es da diesen Mann... Dieser Mann hat keinen Respekt vor unserer Beziehung und will unbedingt alles was ich dir schreibe lesen können. Er glaubt nämlich ich würde dir vielleicht auch erzählen wenn ich böse Dinge tun wollte, zum Beispiel Leute in die Luft sprengen oder Flugzeuge entführen. Ich kenne und respektiere die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz der Privatsphäre. Aber wir müssen auch sehen, dass dieser Schutz in der Alltagswirklichkeit praktikabel bleibt. Verbrecher und Terroristen sind klug genug, so etwas auszunutzen. Die tarnen ihre Informationen dann zum Beispiel als Tagebucheintrag. So leicht dürfen wir es denen nicht machen. Was meinst du, Tagebuch? Ach du meinst, wenn ich sowas schreiben würde, würde ich dich wohl besser verstecken? Zum Beispiel verschlüsselt? Oder auf einem USB-Stick? Da könntest du natürlich Recht haben. Aber ich glaube er vertraut einfach darauf, dass Terroristen ziemlich blöd sind. Müssen sie ja auch sein, sonst würden sie ja auch nicht seinen Nein, ich öffne grundsätzlich keine Anhänge von E-Mails, die ich nicht genau einschätzen kann. Außerdem bin ich anständig, mir muss das BKA keine Trojaner schicken. Tja da siehst du es, liebes Tagebuch. Anständigen Leuten schickt das BKA keine Trojaner. Wie, woher sie denn wissen wollen, das die Leute anständig sind? Naja.. ich nehme an die werden schon einen 100% sicheren Weg finden, die bösen Leute rauszufinden, bevor sie ihnen so etwas schicken oder? Polizei und Justiz dürfen sich dem technischen Fortschritt jedenfalls nicht verschließen. Denken Sie an die Nutzung der DNA-Analyse. Sie hat viele Fahndungserfolge gebracht, aber auch vielen fälschlich verdächtigten oder verurteilten Menschen ermöglicht, ihre Unschuld zu beweisen. Technischer Fortschritt ist in einem Rechtsstaat auch ein wesentlicher Beitrag für mehr Gerechtigkeit. Orwell'sche Visionen halte ich deshalb für ziemlich übertrieben. Wir wollen nicht den gläsernen Menschen, und Sie können sicher sein, dass wir uns immer im Rahmen der geltenden Rechtsordnung halten. Da hörtst du es! Sie können sogar beweisen das ich unschuldig bin, indem sie mir einen Trojaner schicken! Was meinst du damit, jeder ist sowieso bis zum Beweis seiner Schuld als unschuldig zu betrachten? Das ist doch schon lange nicht mehr so, nun werd' mal nicht nostalgisch. Allerdings scheinen da ein paar Leute etwas dagegen zu haben, dass man alles was sie online tun aufzeichnet. Aber mit denen muss man sich ja nicht unbedingt auseinandersetzen. Gegen die ebenfalls geplante Vorratsspeicherung aller Telefon-, E-Mail- und Internetverbindungsdaten wollen 10.000 Menschen Verfassungsbeschwerde einlegen. Stimmt Sie das nicht nachdenklich? Siehst du! So ein paar tausend Spinner regen ihn schon gar nicht mehr auf. Denen kann man ja auch gleich als erstes so einen Bundestrojaner verpassen. Die haben sicher was zu verbergen. Aber er will ja noch mehr für unsere Sicherheit tun. Kennst du diese neuen biometrischen Pässe? Und diese Autobahnbrücken? Bei letzteren hat er noch dafür gestimmt, das man die Daten nicht für andere Zwecke außer der Mautabrechnung einsetzen darf. Immerhin hat er seinen Fehler jetzt erkannt! Es könnte also sein, dass die biometrischen Daten der neuen Ausweispapiere, wenn diese erst einmal eingeführt sind, doch in einer großen Datei zusammengeführt werden - einer Datei, auf die Polizei und Verfassungsschutz dann Zugriff haben? Liebes Tagebuch, es kommen schwere Zeiten auf uns zu. Aber vielleicht kann man doch noch was für unsere Beziehung tun. Ich besorge mir erstmal einen guten Virenscanner, oder noch besser einfach ein anderes Betriebssystem. Oder wenn alle Stricke reissen... dann schreibe ich dich eben wieder auf Papier. Update: 2. Update:
Monday, February 5. 2007Schäuble IVDer BGH hat die Onlinedurchsuchung von Rechnern durch die Polizei für unzulässig erklärt. Tolle Sache, aber nun arbeitet Schäuble mit wildem Eifer daran, die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen. Und er bekommt Hilfe, under anderem von der Gewerkschaft der Polizei. Einige besonders schöne Sätze aus dem Heise-Artikel möchte ich euch nicht vorenthalten: Die Gewerkschaft der Polizei verlangte, mit der neuen gesetzlichen Regelung auch die Behinderungen durch das Datenschutzrecht zu beseitigen. Sehr gut. Wenn die Polizei den Datenschutz schon als Behinderung bezeichnet wird mir gleich viel wohler. Allerdings stellt die Polizei ja auch gern mal ihre Einsatzberichte ins Internet. Update:
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16:29
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Tuesday, January 30. 2007Schäuble IIILangsam wird's Zeit für ein eigenes Tag... ach hab ich ja schon. Jedenfalls, er ist mal wieder unterwegs. Und wieso Biometriepässe den Datenschutz stärken, das erklärt er gleich auch noch. Ich darf mal lose aus dem Heise-Artikel zitieren: "Ob man etwas zu verbergen hat oder nicht, darauf kommt es nicht mehr an, wenn der Präventionsstaat alle Daten abgreift", beklagte der sachsen-anhaltinische Landesdatenschutzbeauftragte Harald von Bose. Auch mit dabei, Dieter Wiefelspütz, Innenexperte der SPD-Fraktion im Bundestag: Er erklärte am Beispiel der von seinem Koalitionskollegen befürworteten Möglichkeit zur "Online-Durchsuchung" von Festplatten privater PCs, dass es dazu gegenwärtig keine angemessene Rechtsgrundlage gebe. Er sei aber dafür, "dass man da ran kann, wenn es wichtige Gründe gibt". Daher müsse man darüber diskutieren, "was denn da eigentlich so privat ist" im Online-Bereich und "was das Schlafzimmer im Internet" sei. Es könne nicht sein, dass "wir wunderbare technische neue Welten schaffen und die Sicherheit hinterherhinkt". Tja, was ist wohl an meiner Festplatte eigentlich so privat... Mal überlegen... Alles? Weiter sagt der Herr dann noch: Allgemein ist Wiefelspütz der Ansicht, dass "wir bei der Volkszählung eine überzogene Diskussion hatten", während sich heute "bis auf die Profis" kaum mehr jemand für den Datenschutz interessiere. Die Bürger würden ihn gerade im Internet "laxer" handhaben. Andererseits gebe es "ungleich größere Gefahren, die zu beherrschen sind", deutete der SPD-Politiker die Möglichkeit eines terroristischen Anschlags auf ein Atomkraftwerk an. Hallo? Ich interessiere mich für Datenschutz! Und noch einige Leute mehr die ich kenne! Aber das wir in den Augen der Politik niemand sind, daran hat man sich schon fast gewöhnt.
Posted by Sebastian
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09:12
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