Entries tagged as kurioses
Monday, June 19. 2006
Da hat sich eine holländische Brauerei etwas Besonderes einfallen lassen: Orange Lederhosen für die holländischen Fans. Doch die haben die Rechnung ohne die FIFA gemacht! Denn die rief, wie der Guardian berichtet, zum Massenstrip auf: Fans die das Spiel sehen wollten, mussten vorher ihre orangenen Lederhosen ausziehen und in Unterwäsche ins Stadion gehen.

Die Macht der FIFA-Sonsoren wächst und gedeiht. Da hat der Fan nichts mehr zu melden.
via Isotopps Welt
Thursday, June 1. 2006
Update: Oops, da war ich etwas zu vorschnell, die Seite sieht zwar aus wie die offizielle Seite der Stadt Köln, ist aber wohl nur ein Fake. Da sieht man mal wie viel ich den WM-Organisatoren an Wahnsinn schon zutraue. Allerdings vertsteht die Stadt Köln da keinen Spaß und überlegt rechtliche Schritte gegen die satirische Seite.
Schon mal was von einer Bannmeile gehört? Laut Wikipedia definiert man eine Bannmeile so:
Mit Bannmeile oder auch Befriedeter Bezirk (früher auch Bannkreis genannt) bezeichnet man allgemeine Schutzzonen um die Sitzungsorte der Gesetzgebungsorgane des Bundes (z. B. Bundestag, Bundesrat) und der Länder (Landtage) sowie des Bundesverfassungsgerichts, in der Tätigkeiten bzw. Versammlungen verboten und nur in Ausnahmefällen zugelassen sind. Beabsichtigt wird der Schutz dieser Verfassungsorgane vom unmittelbaren Druck der Bevölkerung.
Bei der WM will man allerdings keine Verfassungsorgane vor Druck der Bevölkerung schützen, sondern Sponsoren vor der Konkurrenz. Die Bannmeile (auch kontrollierte Zone genannt) ist eine Zone in der man den Bewohnern unter anderem vorschreibt in welcher Kleidung sie sich aus dem Haus zu begeben haben. Glaubst du nicht? Auf der (getürkten) WM Informationsseite der Stadt Köln finden sich Hinweise wie man sich innerhalb der Bannmeile zu verhalten hat. Auszug gefällig?
Liebe Fussballfreundinnen und - freunde, bitte helfen sie der Stadt Köln sowie unseren Partnern aus der Wirtschaft und sehen sie daher in der Zeit der Weltmeisterschaftsspiele davon ab, Markenzeichen von Nicht-Sponsoren öffentlich, vor allem aber innerhalb der kontrollierten Zone (Bannmeile), zu tragen. Dazu zählen Bild- sowie Wortmarken wie z.B. Logos, Signets, Markenzeichen und Schriftzüge.
Ziel soll sein, die hohe Service- und Leistungsbereitschaft in ganz Deutschland und insbesondere in unserem schönen Köln in den Mittelpunkt zu stellen.
Bei der Weltmeisterschaft 1974 hatten wir noch nicht die Chance, aber diesmal können wir Kölnerinnen und Kölner der ganzen Welt beweisen, wie leistungsbereit und fußballverrückt wir sind.
Die Checkliste(PDF) ist da noch etwas genauer.
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Bekleidung:
Vermeiden Sie während der Spieltage das öffentliche Tragen von Markenzeichen der
Nicht-Sponsoren, z.B. auf T-Shirts, Pullovern, Socken, Mützen etc.
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Hausfassade:
Sehen Sie davon ab Fahnen, Handtücher oder sonstige großflächige Werbeträger mit
Markenzeichen von Nicht-Sponsoren sichtbar im Bereich Ihrer Hausfassade anzubringen.
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PKW:
Falls sich auf ihrem PKW Werbeaufschriften von Nicht-Sponsoren befinden, versuchen
Sie während der Spieltage so unauffällig wie möglich zu parken, oder die Aufschriften
mit einem neutralen Material abzudecken.
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Fernsehübertragungen:
Halten Sie während Werbesendungen von Nicht-Sponsoren ihre Fenster geschlossen,
oder schalten Sie Ihr Fernsehgerät ab. Diese Regeln gelten besonders wenn Sie beabsichtigen,
die WM-Übertragungen im Freien zu empfangen.
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In der Öffentlichkeit:
Vermeiden Sie das Nachsingen, Nachsummen oder Pfeifen von Werbemelodien der
Nicht-Sponsoren, sowie das Abspielen von Handy-Klingeltönen selbiger.
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Kinder und Senioren:
Helfen Sie auch ihren Angehörigen bei der Einhaltung der Regelungen für eine erfolgreiche
Fifa WM 2006.
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Trinkhallen und Gaststätten:
Beinhaltet ihr Firmenschriftzug Bild- oder Wortmarken der Nicht-Sponsoren, so
entfernen Sie diese oder machen diese unkenntlich. Als Gast bestehen sie bei der Bewirtung
auf einen werbefreien Bierfilz, oder nur auf den offiziellen mit dem Fifa WM 2006
Logo.
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Beim Einkaufen:
Wenn Sie beim Einkaufen gezwungen sind Fremdprodukte zu kaufen, achten Sie auf dem
Nachhauseweg darauf diese nicht offen zur Schau zu stellen.
Schöne neue Fußballwelt?
Wednesday, May 31. 2006
In der STakt, der Kundenzeitung der S-Bahn München findet sich ein englischer Begrüßungstext für WM-Besucher. Beim Lesen des Textes drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass der Schreiber entweder in der Schule nicht aufgepasst oder einen etwas seltsamen Sinn für schwarzen Humor hat:
Dear Guests,
Munich says "Hello and Welcome"
to everybody visiting the FIFA
World Cup 2006 in our city, the
capital of Bavaria. When we hosted
the Olympic Games in 1972 Munich
showed its ability to provide hospitality
and a big welcome to athletes
and visitors. And this is how it is
going to be again.
Sich gerade auf die Olympischen Spiele von '72 zu beziehen ist evtl. etwas unglücklich, oder geht das nur mir so? Das Orginal gibt's hier.
Tuesday, March 21. 2006
Zitat eines Online-Computerhändlers:
...supported unsere Hardware ausschließlich nur FAT und NTFS. Andere Dateisysteme wie die von Linux oder Unix bedürfen aufgrund ihrer agressiven Schreibtechnik spezieller Festplatten. Das weiß aber heutzutage inzwischen jedes Kind. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider erloschen
Und:
aus diesem Grunde würden wir Ihnen dringlichst anraten, das für dieses spezielle Gerät besonders angepasste Betriebssystem Windows XP Home fortan alleinig zu verwenden. Damit erhöht sich die Nutzungsdauer ihres Gerätes dramatisch
Gefunden bei debianforum.de
Friday, February 3. 2006
Seltsame Dinge passieren ja immer mal wieder, von dieser einen Sache will ich mal berichten:
Anfang der Woche kam ich gerade aus der Arbeit und ging zu meinem Auto um nach Hause zu fahren zu IKEA zu fahren wo meine Talente als Kombi-Fahrer (2m Bett im Kofferraum) benötigt wurden. Als ich dann gerade einsteigen will, bemerke ich an der Scheibe der Fahrertür ein Post-It mit folgender Aufschrift:
Danke
0152-xxxxxxxx
Ja, das stand da so, komplett mit Smiley und Telefonnummer. Erstmal die Stirn gerunzelt, dann überlegt. Der erste Gedanke war: Da ist dir jemand ans Auto gefahren. Dann allerdings Danke an die Scheibe zu kleben wäre schon sehr dreist gewesen (und die Telefonnummer dann ziemlich dämlich). Ein kurzer Blick rund um's Auto offenbart allerdings keine Schäden. Auch Autoradio und der ganze Rest sind komplett vorhanden.
Ich konnte mich nicht erinnern, irgendjemandem geholfen zu haben, der dann aus Dank seine Telefonnummer hinterlassen haben könnte. Alles in allem sehr seltsam. Eigentlich hätte man an der Stelle die ganze Sache einfach auf sich beruhen lassen können, aber man ist ja neugierig! Also die Nummer gewählt, und mal abgewartet was kommt.
Hallo, Südfinanz, sie sprechen mit Herrn XY
Ja hallo, ich hatte ihre Nummer bei mir an der Scheibe kleben und jetzt würde ich gern wissen worum es geht
Das war bestimmt einer meiner Mitarbeiter, dem sind sie garantiert irgendwo positiv aufgefallen.
(Aha? Na mir ist auf jedenfalls niemand aufgefallen, wie auch, ich war ja die ganze Zeit arbeiten.)
Achso, na gut worum geht es denn nun eigentlich?
Aus welcher Branche kommen sie denn?
Ich? Aus der IT-Branche wenn sie es genau wissen wollen.
Ein paar Momente Stille
Ja wissen sie, wir suchen im Moment neue Mitarbeiter, Führungskräfte. Sind sie denn mit ihrem derzeitigen Job zufrieden?
(Spätestens jetzt war mir die Sache ziemlich suspekt.)
Ja, ich bin mit meinem Job eigentlich schon zufrieden. (Inzwischen war ich am grinsen) Was genau wäre denn ihr Angebot?
Ja wollen wir uns da mal genauer unterhalten? Ich bin leider gerade in einem Meeting aber wir könnten uns ja mal treffen und genaueres besprechen.
Nein, also ich glaube nicht dass das nötig ist, momentan denke ich nicht über einen Branchenwechsel nach. Mich wundert nur immernoch irgendwie, wir ihre Mitarbeiter darauf kommen, mir ihre Nummer an die Scheibe zu kleben...
Überlegt kurz...
Naja, ich hoffe mal nicht, dass einer meiner Mitarbeiter ihnen ans Auto gefahren ist oder?
Äh nein, also ich habe jedenfalls nichts gesehen, keine Schaden oder sowas.
Dann ist ja alles in Ordnung!
Ja, ich denke schon, einen schönen Abend wünsch ich noch.
Ja, ihnen auch.
Das Gespräch habe ich aus dem Gedächtnis abgeschrieben.
Etwas perplex habe ich dann bei Ikea das Bett eingeladen und beschlossen die Sache ruhen zu lassen. So ein seltsames Gespräch hatte ich jedenfalls schon länger nicht mehr 
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