Entries tagged as software
Monday, August 29. 2005
Bei Eudora gibt es anscheinend die Möglichkeit, Mails als RFC822 Mailbox zu exportieren. Eudora schreibt dabei die From_ Lines für die Mails. Dabei macht es aber so ziemlich alles falsch was man falsch machen kann. Um jetzt die Mails z.B. mit mutt lesen zu können, habe ich das folgende sed über die Mailbox laufen lassen: sed -e 's/^From \([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\), \+\([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\) \+\([^ ]\+\) \+\([^]\+\)/From \1 \2 \4 \3 \6 \5/'
Übrigends erzeugt Eudora beim Export auch eine Zeile "." am Ende jeder Mail, das ist da noch nicht entfernt, evtl. hat jemand der besser sed kann eine Regel dafür? (Wenn nächste Zeile "From " dann Zeile vorher löschen wenn ^.$ drinsteht.
Saturday, August 13. 2005
Ja, ich weiß, es ist schon eine Weile her, aber aus aktuellem Anlass: 
Debian Sarge ist da!Jetzt auch auf diesem Server. Trotz erheblicher Bedenken (da eine Menge verändert bzw. selbst angepasst wurde), habe ich heute den Schritt von Woody zu Sarge gewagt. Und das mit beachtlichem Erfolg. Abgesehen von kleineren (zu erwartenden) Problemen lief das ganze problemlos durch. Zusammen mit der Konfiguration hat mich das ganze ziemlich genau eine Stunde gekostet. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten ob noch Fehler auftreten die ich auf den ersten Blick nicht gesehen habe, ansonsten bin ich zufrieden und gönne mir ein alkoholisches Bier-Mischgetränk.
Wednesday, July 6. 2005
Wie Heise berichtet, hat das EU-Parlament die Softwarepatentrichtlinie mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Dazu nur zwei Anmerkungen: - Wird aber auch Zeit.
- Was hat euch so lang aufgehalten?
Im Artikel von Heise gibt es auch noch einige interessante Hintergrundinformationen die dazu lesenswert sind. Es ist erstaunlich wie lange sich diese Richtlinie gehalten hat obwohl eigentlich alle dagegen waren.
Wednesday, June 29. 2005
In der Blog-Software Serendipity (S9Y) ist ein Fehler entdeckt worden welcher Zugriff auf den Rechner ermöglicht auf welchem S9Y läuft. Genauere Infos im offiziellen Blog von S9Y. Blogs die S9Y benutzen sollten schnellstens auf die neue stabile Version 0.8.2 updaten, welche hier oder hier zu bekommen ist. Im den Entwicklerversionen ist der Bug auch bereits behoben, dort einfach ein svn update durchführen. Als Hotfix kann auch die Datei serendipity_xmlrpc.php gelöscht werden. Der Bug ist nicht in S9Y selbst sondern in der PEAR::XML_RPC Lib (welche mit S9Y zusammen installiert wird) aufgetreten. Es könnten also auch noch andere PHP-Applikationen von dem Fehler betroffen sein. Der Bug ist auch in phpxmlrpc vorhanden, Applikationen die diese Library verwenden sind ebenfalls betroffen.
Wednesday, June 15. 2005
Wie ich ja schon berichtet habe, hat Nokia mich kontaktiert, weil die Sensor Software nicht auf meinem Nokia 6600 läuft. Jetzt haben die netten Leute bei Nokia den Fehler eingrenzen können: Er betrifft nur die deutsche Nokia Sensor Software. Der momentane Workaround sieht so aus: Die Software von der englischen Nokiaseite downloaden und beim Download als Sprache portugiesisch in der Liste auswählen, nicht deutsch. Bei der Installation kann man dann als Sprache Englisch wählen und installieren. Danach läuft Nokia Sensor dann, zwar auf englisch aber immerhin. Das Team bei Nokia arbeitet daran die deutsche Version zum laufen zu bringen und ich bin mir sicher, dass ihnen das auch gelingen wird. Die ersten Tests hier mit einem Kollegen haben meinen ersten Eindruck bestätigt: Die Software ist wirklich ganz nett um sich gegenseitig Nachrichten zukommen zu lassen, und auch sonst bietet sie interessante Möglichkeiten, ein soziales Netzwerk per Bluetooth aufzubauen. Aufgrund der Sicherheitsprobleme mit Bluetooth werde ich Sensor aber wohl nicht laufen lassen sondern höchstens zu speziellen Begebenheiten einschalten.
Monday, June 13. 2005
Am Donnerstag habe ich über die Nokia Software "Sensor" geschrieben, welche bei mir nicht starten will. Guess what? Heute habe ich eine Mail vom Verantwortlichen bei Nokia für Sensor im Postfach. Man ist bei Nokia wohl irritiert, dass die Installation nicht funktioniert und will versuchen herauszukriegen woran das liegt. Ich habe jetzt schon Angaben zu meinem Handy gemacht, mal sehen ob ihnen das weiterhilft. Ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Mit einer persönlichen Antwort per Mail hätte ich nicht gerechnet. Well done, Nokia! Dafür gibts 'ne satte Portion Pluspunkte von meiner Seite aus, sowas sieht man nicht oft. Mal sehen wie es jetzt weitergeht, ich werde berichten.
Friday, June 10. 2005
Seit dem 01.01.2005 ist es soweit. Sie lesen mit. Sie wissen wem du Mails schreibst und was du schreibst. Wann und wo sie wollen. Man könnte natürlich annehmen, dass sie böse Hacker sind, oder gemeingefährliche Terroristen, aber weit gefehlt. Sie, das sind die Polizisten und Spitzel aus Deutschland. Seit dem 01. Januar 2005 haben sie ein neues Spielzeug: E-Mail Überwachung auf Grundlage der TKÜV. Das mit der Überwachung ist gar nicht so einfach. Da muss sichergestellt werden, dass wirklich alle Mails mitgelesen werden können und es muss sichergestellt werden, dass die Mails sicher an die bespitzelnden Stellen weitergeleitet werden können. Das kostet Geld. Der Staat hat aber kein Geld. Schon gar nicht um die 46.000 EUR zu zahlen, die so eine Überwachungslösung kosten kann, pro Provider wohlgemerkt. Also was tun? Ganz klar, man lässt einfach die Mail-Provider selbst zahlen. Nichts einfacher als das. Schließlich muss doch jeder Anbieter der über 1000 Mailkunden hat locker 46.000 EUR aufbringen können, oder? Aber halt! Das ganze ist ja schließlich nur ein weiterer Schritt zur Bewältigung der großen Aufgabe, die unsere Regierung lösen muß: Die Terrorismusbekämpfung Da muss der Bürger schon mal auf ein paar Grundrechte und die Privatsphäre verzichten. Und falls dann mal ein böser Terrorist (osama.b@gmx.de) an seinen (ebenfalls bösen) Mitwisser(terror4ever@web.de) Mails schreibt, dann kann die Exekutive diese mitlesen und böse Dingetm verhindern. Wie, du glaubst nicht, dass Terroristen so dumm wären? Tja, ich glaube auch nicht, dass Terroristen sich ein Postfach bei Web.de oder GMX holen um völlig unverschlüsselt terroristische Aktionen per Mail zu planen. Aber wir brauchen das auch nicht glauben, der Staat weiss schon was gut für uns ist. Ich zitiere aus einem anderen sehr guten Artikel zu diesem Thema: Das Ministerium für Wahrheit erklärt, dass alle diese Maßnahmen
notwendig und sinnvoll sind, gleich welche Kritik die unwissenden
Mahner wie die Riege der Datenschutzbeauftragten oder irgendwelche
Rechtsgutachter auch immer äußern werden. Aber was tun wenn man trotzdem lieber selbst bestimmen will, wer seine Mails mitlesen können soll? Nun, man könnte zum Beispiel GnuPG installieren, am besten zur Benutzung mit einem Mailclient welcher ein Plugin zur Verschlüsselung von Mails hat. Ich persönlich verschlüssele meine Mails schon lange, leider ist der Anteil von Leuten die das auch tun immer noch viel zu klein.
Dieser Text wurde im Heise Forum gefunden, der Autor ist VisualTwo.
"Mami, ich möchte gerne den tanzenden Affen haben. Der ist so witzig"
"Fragen wir mal die Verkäuferin, was der kostet..."
"Es gibt die Home-Version, mit der Ihr Kind allerdings nur
eingeschränkt spielen kann. Der Affe hüpft nur manchmal."
"Und was haben Sie sonst noch so?"
"Die Professional-Version. Der Affe hüpft immer auf Knopfdruck. Aber
es gibt noch bessere Ausführungen."
"?"
"Ja, da gibt es die MediaCenter-Edition. Der Affe hat Zimbeln, die er
beim Hüpfen zusammenhaut. Ihr Kind wird sich freuen."
"Das hört sich ja alles gut an. Wieviel soll die MediaCenter-Edition
kosten?"
"Ach, nicht der Rede wert. Sie können auch Erweiterungen bekommen,
damit der Affe auf einem Bein hüpft..."
"Mama, den möchte ich haben!"
"Still, Kind. Ich glaube, die MediaCenter-Edition ist richtig für
meine Tochter."
"Gut. Schauen Sie mal hier unter dem Fuß, da hat der Kleine ein
Hologramm, damit man gleich erkennt, daß er echt ist. Damit er
tatsächlich tanzt, müssen Sie allerdings noch einmal beim Hersteller
anrufen. Ihr Kind darf den Affen nur alleine benutzen und darf ihn
auch nicht weitergeben. Sonst muss das Kind, das nach Ihrem Kinde
damit spielt, ebenfalls beim Hersteller anrufen. Sonst tanzt der Affe
nicht mehr."
"Häh???!"
"Das ist nur zur Sicherheit Ihres Kindes."
"Sicherheit?"
"Na klar. Der Hersteller denkt mit und lässt sich tolle Sachen
einfallen, damit Ihr Kind sicher mit seinem Affen spielen kann. Im
nächsten Jahr soll eine Version rauskommen, bei der Ihr Kind beim
Hersteller anrufen muss, wenn es nur den Spielplatz wechselt, auf dem
es mit dem Affen spielt. Aber der Erscheinungstermin ist noch nicht
fest."
"Halten Sie das nicht für übertrieben?"
"Nein, keinesfalls."
"Na gut. Ich nehme dann auch einmal die Hüpfebein-Erweiterung."
"Okay. Die Erweiterungen sind auch klasse: Zuerst wird überprüft, ob
Ihr Kind bereits wegen des Affen beim Hersteller angerufen hat.
Sollte das so sein, muss Ihr Kind nochmal beim Hersteller anrufen,
sonst hüpft der Affe nicht und kann nach einiger Zeit nicht einmal
mehr auf dem Bein stehen."
"Was???"
"Alles zur Sicherheit Ihres Kindes."
"So sicher muss der Affe nicht sein. Ist doch nur ein Spielzeug..."
"Nix da, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viel Sicherheit
ein Kind in der heutigen Zeit benötigt. Es kann viel passieren, woran
Sie jetzt gar nicht denken mögen."
"Und was kostet der Affe jetzt mit dem Beinchen?"
"Ach, nur 119 Euro, das Beinchen ist in einem PLUS-Paket enthalten,
das kostet extra."
"Dann lassen wir das Hüpfebein weg. Aber 119 Euro kommt mir viel
vor... haben Sie nicht was günstiges? Ohne diese Sicherheitssachen?
Mir kommt das zu kompliziert vor."
"Da drüben auf dem Tisch könnten noch ein paar Pinguine sein."
"Und was habe ich von irgendwelchen Pinguinen? Haben die Zimbeln?"
"Nicht nur das, die haben ein ganzes Orchester-Paket, können mit
beiden Beinen springen und tanzen, alle Gliedmaßen sind abnehmbar,
..."
"Aber die müssen doch ein Vermögen kosten!"
"Nein, die können Sie so mitnehmen."
"Und diese komplizierten Sicherheitssachen? Irgendwo muss doch ein
Haken sein?"
"Nein, Sicherheit ist grundsätzlich beim Pinguin. Er ist wesentlich
weicher, läuft immer und überall, wenn Ihr Kind es will und Ihr Kind
kann sogar mehrere mitnehmen und an seine Freunde verteilen."
"Warum verkaufen Sie dann überhaupt noch Affen???"
Thursday, June 9. 2005
Heute habe ich bei Heise zufällig einen Artikel über die neue Nokia Software "Sensor" gelesen, so eine Art Social Networking per Bluetooth. Handys mit Sensor finden sich gegenseitig und man kann Nachrichten und Bilder etc. austauschen. Obwohl ich nicht vorhabe mit aktiviertem Bluetooth rumzulaufen, fand ich die Idee Nachrichten darüber auszutauschen ganz interessant. Also auf die Sensor-Seite von Nokia gehen und runterladen. Zuerst bin ich dem Rat gefolgt und direkt auf dem Handy mobile.nokia.com aufgerufen. Europa angewählt, geschaut... nirgends Software in Sicht. Na gut... dann eben downloaden und aufs Handy überspielen. Die Software hat etwas über 700kb, doch ein ziemlicher Brocken. So denn, 1 MB Speicher geopfert zur Installation, gestartet... ! Progr. geschl. NokiaSensor
Nanu... Gleich nochmal versucht, mit gleichem Ergebnis. Ok, da mein Handy ja ein Betriebssystem hat, einfach mal booten. Handy aus, Handy an1, geht immer noch nicht. Um zu sehen ob irgendjemand das gleiche Problem hat, habe ich dann mal die Kommentare bei Heise und Golem durchgesehen, und siehe da: Anscheinend haben so einige Leute das Problem, dass die Software auf ihren Nokia Handys einfach nicht läuft. Das ganze scheint relativ modellunabhängig zu sein. Man muss sich ja schon fragen, ob Nokia die Software nicht mal auf ihren eigenen Handys testet bevor sie sie freigeben. Wie kann sowas passieren? Wie testet Nokia Software? Läuft auf den Testhandys von Nokia eine andere Firmware/OS-Version? Oder wurde es gar nur auf Emulatoren getestet? Fragen über Fragen, ich warte jetzt erst einmal ab, ob eine neue Version erscheint. Lebenswichtig ist es ja zum Glück nicht. 1 Ja man merkt, dass das Handy ein richtiges Betriebssystem hat, das Booten dauert ca. 20-30 Sekunden.
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