MöhrenfeldEntries tagged as zensur |
Entries tagged as zensurRelated tags abmahnung aktion blog internet recht aids crossover datenschutz fun gesundheit graffiti hamburg led throwies linux netzwerk politik sicherheit software studiengebuehren unicef windows wine arcor onlinedurchsuchung schäuble stasi 2.0 terror überwachung beckstein gesetze birma burma china free burma krieg myanmar arbeit bildblog bilder essen fernsehen filesharing fotos musik s9y serendipity spam test utf8 werbung hu jia menschenrechte merkel olympia tibet video autoresponder bundestrojaner bvg cdu copyright csu demonstration diba email europa g8 heise mail microsoft spd telekom telekomgate tküv vorratsdatenspeicherung xing zigaretten antifasching bahn cia darwin awards debian die ärzte diskussion douglas adams dvd fasching flash fussball games handy hardware hgttg html johann lippowitz kaufhof kino kurioses laser levitanis logo myminicity natalie imbruglia open source oszilloskop paddg raubkopierer religion ssl sun texte torn trailer vampire web2.0 wii wm2006 wow firefox münchen aquaria feiertag gary gygax nintendo rip world of goo bush grundgesetz polizei deutschland sicher im netz hotspots podcasting regensburg t-mobile weltrekord wlan catalyst cisco dns dtag hewlett-packard mstp procurve spanning tree t-online bild ccc demokratie flugzeuge franz müntefering nabburg wahl wahlcomputer aktion mikado ausländerbehörde comics deutschland drm folter guantanamo primacall rasterfahndung regierung sparkasse telefon hagen rether islam kabarett scheibenwischer spiegel Linux linuxtag messe ipv6 nextstep steve jobs tor torpark usaWednesday, March 25. 2009Internetzensur - Was hier falsch läuftDie letzten Wochen frage ich mich immer öfter was hier falsch läuft. Und langsam dämmert es mir. Unsere Politiker haben Angst. Angst vor Dingen die sie nicht verstehen. Das Internet ist so ein Ding. Angst davor sich vor der Wahl nicht mehr profilieren zu können. Das wäre dann, meiner Meinung nach, Frau von der Leyen. Wenn diese zwei Faktoren zusammentreffen - dann läuft etwas falsch. Leyenhaft ist jetzt schon in manchen Kreisen ein geflügeltes Wort. Politiker haben größtenteils eins gemeinsam: Sie sind eine Generation die noch ohne Internet aufgewachsen ist. Doch wo viele Menschen - auch im höheren Alter - sich bemühen mit dem Internet klar zu kommen, ja es vielleicht sogar gerne benutzen, da scheinen unsere Politiker eine seltsame Hemmschwelle entwickelt zu haben. Das kommt in den unterschiedlichsten Ausprägungen: Die Einen lassen sich ihr Internet ausdrucken, die Anderen wissen nicht was ein Browser ist. Manche schämen sich sogar einen Computer zu besitzen und beantworten die Frage danach mit einem "Ja, leider ja." An sich ist so etwas noch kein Beinbruch. Jeder darf seine Meinung haben. Schlimm wird es erst, wenn Menschen ohne Ahnung von einem Thema unbedingt ihre Meinung dazu kundtun wollen. Fatal wird es, wenn diese Menschen in der Politik etwas zu sagen haben. Womit wir wieder bei Frau von der Leyen wären. November 2008. "Wir schließen die Datenautobahn der Kinderpornographie", lässt die Bundesfamilienministerin verlauten. Nanu, bisher war mir nicht mal klar das Kinderpornographie eine eigene "Datenautobahn" hat. Darüber könnte man noch schmunzeln, wenn da nicht ihre nächsten Sätze wären. Denn man will mitnichten die Seiten oder Server abschalten auf denen Kinderpornographie zur Verfügung gestellt wird, nein, man will den Zugang dazu sperren. Das ist der Zeitpunkt wo Internet-Experten (Leute die das Internet am laufen halten, nicht Peter Huth) die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Gleichzeitig erwähnt die Frau Ministerin, dass sie den "lukrativen Markt" mit Kinderpornographie im Internet zerstören will. Ein Markt, für welchen Experten bis heute keine Beweise sehen. Im Gegenteil, diese Experten sind der Meinung, dass sich der Markt hauptsächlich als Tauschmarkt abwickelt. Und zwar nicht auf offenen Webseiten sondern in geschlossenen Kreisen. Denn leider sind diese Leute nicht so dumm wie unsere Politiker sich das offenbar vorstellen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Frau nicht mehr zu stoppen. In einem Feldzug der sich durch unglaubliche Rhetorik gemischt mit Totschlag-Argumenten hervortut versucht sie die deutschen Internetprovider auf ihre Seite zu zwingen. Da wird auf Treffen mit den Providern schon mal harte Kinderpornographie gezeigt um zu suggerieren: Wenn ihr nicht auf unserer Seite seid, unterstützt ihr diese Dinge. Was sie von den Providern will? Sie sollen Seiten auf einer Sperrliste im DNS sperren und auf eine "Stop-Seite" umleiten. Diese Liste soll vom BKA kommen und ist geheim. Es kann also von Otto-Normalverbraucher nicht geprüft werden, was auf dieser Liste steht. Somit sind wir davon abhängig, dass das BKA wirklich nur böse Seiten auf die Liste setzt, denn nachprüfen kann man das nicht. Wer jetzt übrigens denkt Kinderpornographie sei ja ein Zweck der die Mittel heiligt, der denkt nicht weit genug. Denn was gemacht wird ist ganz einfach: Es wird deutschlandweit eine Infrastruktur aufgebaut, die es erlaubt beliebige Webseiten zu sperren. Die einzige Kontrolle darüber hat das BKA, und wie gut unsere Exekutive bei solchen Dingen funktioniert hat man ja bereits bei der berüchtigten "Aktion Himmel" gesehen. Von 12.000 Anklagen ist nichts übrig geblieben. Erinnert sich noch jemand an die Mautbrücken? Wo zuerst kategorisch ausgeschlossen wurde, die gelesenen Kennzeichen zu irgendetwas anderem außer Mautabrechnung aufzuzeichnen? Ein paar Wochen danach wurden Stimmen laut, jetzt wo man die Möglichkeit hätte könnte man nicht riskieren, die Daten NICHT zur Strafverfolgung zu benutzen. Genauso garantiert hier niemand, dass es bei Kinderpornographie bleibt. Frau von der Leyen gibt selbst zu, dass sie natürlich keine Garantie übernehmen kann, was zukünftige Regierungen mit der Sperrliste machen. Es gibt schon erste Forderungen danach, ausländische Glücksspielseiten, Seiten mit Urheberrechtsverletzungen und Ähnliches zu sperren. Das wäre erst der Anfang. Wenn eine solche universelle Möglichkeit erst einmal existiert wird sie schneller missbraucht werden als man eine URL in die Adressleiste tippen kann. Das hätte alles ganz furchtbar toll laufen können mit den Plänen der Bundesfamilienministerin. Hätten da nicht ein paar unverbesserliche Störer unter den Providern angemerkt, dass man ohne gesetzliche Grundlage nicht einfach so das Grundgesetz Artikel 5 einschränken darf. Das passte jetzt so gar nicht in den Plan. Für diese Abweichler musste man wohl oder übel irgendein Gesetz anpassen oder ein neues Gesetz schaffen. Trotz anhaltender Beschwerden und Hinweisen von Datenschützern und Internet-Experten zog man also schnell einen Entwurf aus der Tasche nachdem das Eckpunktepapier ein Reinfall war. Und damit nicht genug, laut der Ministerin haben 80% der deutschen Provider die freiwillige (d.h. ohne gesetzlicher Grundlage) Verpflichtung zum Aufbau solch einer Infrastruktur abgegeben. Nur lustig, dass einige Provider diese Aussage vehement abstreiten, und zwar eindeutig: "Die Aussagen von der Leyens stimmen nicht". Da drängt sich einem die Vermutung geradezu auf, dass die Dame nur blinden Aktionismus haben will. Sie hört weder auf die Expertenrunden im Bundestag, noch auf die Experten bei den Providern. Ist das jetzt Wahlkampf, Unwissenheit, egozentrisch oder die Unfähigkeit Fehler einzugestehen? Andere Länder haben bereits eine Sperrliste. Und das Traurige daran? Sie bewirkt genau das Falsche. Die Sperrung bewirkt, dass Bürger die sowieso nicht auf die Seiten gesurft wären auch nicht dorthin kämen. Die eigentliche Zielgruppe ist technisch versiert genug die Sperren zu umgehen. Das wirklich Perverse ist allerdings: Ein Großteil der Kinderpornographie liegt auf Servern die in Ländern stehen welche harte Gesetze gegen Kinderpornographie haben. Unter anderem Deutschland. Traurigerweise wurde anscheinend bei keiner der Seiten auf der Sperrliste versucht mit dem Provider in Kontakt zu treten um die Seiten abschalten zu lassen. Der FITUG hat dazu und zu den Sperren allgemein eine gute Pressemitteilung herausgegeben. Lieber durchsucht man die Wohnung von Leuten die auf ein Blog verlinken das wiederum auf eine der Sperrlisten bei Wikileaks verlinkt. In dem Zusammenhang noch: Wikileaks veröffentlicht Dokumente die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Unter anderen eben auch die Zensurlisten aus anderen Ländern. Dabei gab es gestern eine Hausdurchsuchung beim deutschen Inhaber der Domain wikileaks.de. Das Ganze war und ist reichlich sinnlos, da die deutsche Wikileaks Seite nur auf die Originalseite weiterleitet und selbst keinen Inhalt enthält. Was mal wieder zeigt, dass bei unserem Staat kein Know-How in Sachen Internet vorhanden ist. So, ich musste mir das Ganze mal von der Seele schreiben. Das was hier passiert hat nur ein Wort verdient: Zensur. Und so abgedroschen es klingt: Wehret den Anfängen! Andere Leute die besser formulieren können als ich haben sich auch Gedanken dazu gemacht und ich würde meine Leser bitten auch diesen Leuten einmal zuzuhören:
Friday, April 4. 2008Olympia geht vorChina räumt auf. Olympia kommt, die Kritiker müssen gehen. Meistens gehen sie ins Gefängnis. So wie Hu Jia, laut der TIMES einer der einflussreichsten Menschen der Welt. Er wurde zu 3,5 Jahren Haft verurteilt. Weil er die chinesische Staatsgewalt untergräbt. Was dafür nötig war? Eine Handvoll Artikel im Internet und 2 Interviews mit ausländischen Medien. Hu Jia engagiert sich schon länger für den Umweltschutz und für die AIDS/HIV Aufklärung in China. Das wurde ihm bereits 2006 zum Verhängnis. Er wurde vom chinesischen Staatsapparat entführt und einen Monat später auf einer Straße ausgesetzt, Kilometer von seiner Heimat entfernt. Seine Frau Zeng Jinyan startete in dieser Zeit ein Blog, wofür sie sich natürlich auch eine Menge Ärger eingehandelt hat. Sie wurde ab diesem Zeitpunkt ebenfalls beobachtet. Noch 2006 wurde Hu Jia dann unter Hausarrest gestellt. Sein Einsatz für Umweltschutz und AIDS kam damit praktisch zum erliegen. Doch Hu Jia gab nicht auf. Er verfügte noch über Zugang zum Internet und er benutzte diesen, um sich für andere verfolgte Aktivisten einzusetzen und deren Fälle zu verfolgen. Im Dezember 2007 wurde Hu Jia dann erneut entführt. Zheng Mingfang, eine fast blinde Freundin der Familie, ging für ihn auf die Straße und sammelte Unterschriften für seine Freilassung.
Auch sie wurde vor kurzem eingesperrt. Hu Jias Frau Zeng steht unter Hausarrest, zusammen mit ihrem neugeborenen Kind. Blogger versuchten, dem Baby Milchpulver zukommen zulassen, was in einer halben Agentenmission letztendlich gelang. Auch Journalisten der TIMES versuchten ohne Erfolg, zu ihr durchzukommen (Video). Ausführlicher und auf Englisch findet ihr die Geschichte von Hu Jia und seiner Frau in Englisch auf Global Voices Online. Jacques Rogge, seines Zeichens IOC-Präsident, predigt, dass Boykott keine Lösung ist. Das Einzige was ich da hinein interpretiere: Er hat Angst, dass seine Gelder den Bach runter gehen. Olympia ist vor allem eins: Ein gewaltiges Geschäft. Und die Angst geht um, dass man mit China als Austragungsort gewaltig auf die Nase fliegt. Ich weiß nicht ob ein totaler Boykott die beste Lösung wäre. Beim IOC sehe ich aber nicht man ansatzweise einen Versuch, sich gegen das Regime in China zu stellen. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Athleten nicht einfach nur zusehen. So wie Degenfechterin Imke Duplitzer es bereits angekündigt hat. Friday, September 28. 2007Burma, Birma, MyanmarWer wissen will wie es in Burma wirklich zugeht sollte evtl. einen Blick auf das Blog von Ko Htike werfen. Dort steht das, was dem UN Sicherheitsrat gerade mal ein "Oh das ist aber nicht nett was ihr da tut" wert ist. Weil China da unbedingt mal wieder zeigen muss, was sie von Demokratie halten. Wann wirft die endlich jemand raus oder schafft wenigstens das Veto-Recht ab? Ein Land das sein Veto gegen Sanktionen einlegt die ein Militärregime davon abhalten sollen weiter unschuldige Menschen zu töten und einzusperren, nur weil diese Menschen für Demokratie protestieren. Und so ein Land lassen wir die Olympischen Spiele, welche ein Zeichen der Verbundenheit aller Länder ausdrücken soll, ausrichten? Klar, in China ham sie Erfahrung mit blutigen Massakern, aber wieso tut die mächtige US of A nichts? Aber leider gibt es in Burma kein Öl, sonst wäre da ja vielleicht schon mal was passiert. Ich weiss nicht ob es mir nur so vorkommt, aber ich habe das Gefühl die Welt geht immer schneller vor die Hunde. Tuesday, September 11. 2007Es geht schneller bergabPassend zum 11. September gleich noch ein paar Terrorthemen. Übrigens werdet ihr diesen Artikel bald nicht mehr finden falls ihr nach Terrorismus sucht. Wieso? Weil man nach Terrorismus nicht mehr suchen können wird. Und dann wird alles gut! Da hätten wir einmal unseren STASI 2.0 Rolli, Wolfgang Schäuble. Der hat jetzt nämlich die Schnauze voll vom diskutieren. Er will die Onlinedurchsuchung Dann wäre da die EU-Kommission, vertreten durch ihren Cheffe Franco Frattini. Damit die bösen Terroristen sich nicht ihre Bombenbauanleitungen ergooglen können, will man so böse Wörter wie Bombe, Töten, Genozid oder Terrorismus verbieten. Das ist vor allem für die Terroristen schlecht die sich keine Reise ins Terrorcamp leisten können, denn dort kriegen sie das auch ohne Internet beigebracht. Sie könnten natürlich auch einfach bei Wikipedia oder ähnlichen Seiten nachsehen. Deutschland befindet sich auf der Flucht vor dem Terrorismus. Anstatt sich mit rechtstaatlichen Mitteln zu wehren lässt Deutschland sich von den Terroristen immer weiter in die Enge jagen. Man baut immer mehr Rechte und Freiheiten ab. Bis man irgendwann vor der Wand steht und merkt, dass man keinen Ausweg mehr hat. Freiheit und Bürgerrechte hat man dann aber schon längst komplett abgegeben. Achso, Arcor übt derweil schon mal das zensieren und sperrt den Zugriff auf Pornoseiten.
Posted by Sebastian
in Offline, Rechner und Netz
at
12:20
| Comment (1)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: arcor, onlinedurchsuchung, schäuble, stasi 2.0, terror, überwachung, zensur
Tuesday, November 21. 2006Spiele des BösenWieder gab es einen Amoklauf an einer deutschen Schule, und wieder wurden "Killerspiele" als Übeltäter ausgemacht (obwohl es wohl ganz andere Gründe hat). Ich muss da gar nicht viel dazu sagen, denn Isotopp hat das genau auf den Punkt gebracht: Manchmal erschließt sich mir die Logik der Schöhnbohms dieser Welt nicht. Der Typ in Emsdetten war nicht mit Counterstrike bewaffnet, sondern mit richtigen Waffen: zwei abgesägten Gewehren, zwei Pistolen, einem Messer am Hosenbein, drei Rohrbomben am Körper, zehn weiteren und einem Molotowcocktail im Rucksack. Vollkommen klar die Schlußfolgerung: Wir müssen Killerspiele verbieten! Tja, genauso sehe ich das auch. Aber trotzdem, die Dummquassler haben schon angefangen rumzuquasseln. Update: Ich will R.A.C.H.E Abschiedsbrief von Sebastian M. bei Telepolis Thursday, June 1. 2006Eine WM sie zu knechten...Update: Oops, da war ich etwas zu vorschnell, die Seite sieht zwar aus wie die offizielle Seite der Stadt Köln, ist aber wohl nur ein Fake. Schon mal was von einer Bannmeile gehört? Laut Wikipedia definiert man eine Bannmeile so: Mit Bannmeile oder auch Befriedeter Bezirk (früher auch Bannkreis genannt) bezeichnet man allgemeine Schutzzonen um die Sitzungsorte der Gesetzgebungsorgane des Bundes (z. B. Bundestag, Bundesrat) und der Länder (Landtage) sowie des Bundesverfassungsgerichts, in der Tätigkeiten bzw. Versammlungen verboten und nur in Ausnahmefällen zugelassen sind. Beabsichtigt wird der Schutz dieser Verfassungsorgane vom unmittelbaren Druck der Bevölkerung. Bei der WM will man allerdings keine Verfassungsorgane vor Druck der Bevölkerung schützen, sondern Sponsoren vor der Konkurrenz. Die Bannmeile (auch Liebe Fussballfreundinnen und - freunde, bitte helfen sie der Stadt Köln sowie unseren Partnern aus der Wirtschaft und sehen sie daher in der Zeit der Weltmeisterschaftsspiele davon ab, Markenzeichen von Nicht-Sponsoren öffentlich, vor allem aber innerhalb der kontrollierten Zone (Bannmeile), zu tragen. Dazu zählen Bild- sowie Wortmarken wie z.B. Logos, Signets, Markenzeichen und Schriftzüge. Die Checkliste(PDF) ist da noch etwas genauer.
Schöne neue Fußballwelt? Thursday, April 27. 2006The Culture WarBei Wired gibt es einen Artikel zum Novels Und endet dann mit: Rock and Roll Videogames Meine persönliche Meinung ist, dass diese Diskussionen über Killerspiele und alle anderen Diskussionen dieser Art eigentlich totale Zeitverschwendung sind. Liebe Politiker denkt daran: Einige Kinder die heute Killerspiele spielen werden später vielleicht mal Politiker. Und dann kommt das nächste Reizthema, wenn schon längst keiner mehr von Killerspielen redet. Tuesday, April 25. 2006Googles Chinaproblem (und Chinas Googleproblem)Gerade bei netzpolitik.org gefunden: Die New York Times schreibt über die Zensur die amerikanische Firmen in China ausüben. Ein relativ langer und lesenswerter Artikel über die aktuellen Zustände in China. But as Lee and I talked about how the Internet was transforming China, he offered one opinion that seemed telling: the Chinese students he meets and employs, Lee said, do not hunger for democracy. "People are actually quite free to talk about the subject," he added, meaning democracy and human rights in China. "I don't think they care that much. I think people would say: 'Hey, U.S. democracy, that's a good form of government. Chinese government, good and stable, that's a good form of government. Whatever, as long as I get to go to my favorite Web site, see my friends, live happily.' " Sunday, March 19. 2006Klage gegen Abmahnung - Unterstützungsaufruf des Supernature-ForumsMartin Geuß alias Supernature, Betreiber des gleichnamigen Supernature-Forums, wurde Ziel einer Abmahnung - er soll für Beiträge haftbar gemacht werden, die ohne sein Wissen eingestellt wurden.
Die Durchsetzung solcher Ansprüche wäre praktisch das Ende aller Foren, Blogs, und Gästebücher in Deutschland, weil eine vorherige Kontrolle kaum durchführbar ist und ein schneller Informationsaustausch gar nicht mehr möglich wäre.
Das damit verbundene finanzielle Risiko ist enorm, daher bittet er um Hilfe. http://www.supernature-forum.de/spendenaktion/index.php Jeder kann helfen, und wenn es nur mit Kleinstbeträgen ist. Und wer nicht spenden kann oder will, der kann mithelfen, diesen Aufruf weiter zu verbreiten. Auch dazu finden sich entsprechende Informationen auf der Aktions-Seite. Dieser Text wurde von der Aktionsseite übernommen. Friday, March 10. 2006Zwei Jahre späterDu bist sechzehn Jahre alt Friday, December 2. 2005TOR - Das anonyme ZwiebelnetzwerkBald ist es soweit. Die EU-Politiker haben sich ihr Weihnachtsgeschenk erfüllt. Schon bald darf 24 Monate gespeichert werden, wo und wann man mit wem telefoniert, wann und an wen man E-Mails schreibt, und mit wem man mittels VoIP telefoniert. Was kann man also tun, wenn man nicht zensiert werden will und nicht will das Staat, Arbeitgeber oder neugierige Mitmenschen alles mitkriegen was man im Internet tut? Eine Möglichkeit ist das Tor Netzwerk das unter anderem von der Electronic Frontier Foundation gefördert wird. Das TOR-Netzwerk fuktioniert im Prinzip so: Man installiert auf seinem Rechner ein Clientprogramm welches als SOCKS-Proxy fungiert und somit im Prinzip alle möglichen Internetanwendungen(Web, Mail, P2P, etc.) verschlüsseln kann. Wenn man nun diesen Client als Proxy in seinen Browser einträgt, wird eine Verbindung nicht mehr direkt aufgebaut, sondern die Daten gehen verschlüsselt an einen TOR-Router. Dieser wiederum verschickt die Daten über 2 oder mehr TOR-Router weiter, wobei der jeweilige Router nur seine nächsten Nachbarn kennt. Der letzte Router stellt dann quasi "in Vertretung" die Anfrage an den jeweiligen Webserver. Der Trick ist, da jeder Router nur seinen nächsten Nachbarn kennt und die Daten zwischen den einzelnen Stationen verschlüsselt sind, kann niemand einen Zusammenhang zwischen den Daten die das Netzwerk betreten und den Daten die das Netzwerk verlassen herstellen, auch nicht die TOR-Router selbst. Alle Informationen zum TOR-Netzwerk und Anleitungen für verschiedene Betriebssysteme findet man auf tor.eff.org. Damit TOR schnell arbeiten kann werden auch ständig neue Router für das Netzwerk benötigt. Wer einen Server mit fester IP hat und etwas Traffic/Bandbreite entbehren kann,sollte TOR als Server laufen lassen, damit andere TOR-User davon profitieren können.
Posted by Sebastian
in Rechner und Netz
at
21:23
| Comments (0)
| Trackback (1)
Defined tags for this entry: aktion, datenschutz, internet, netzwerk, politik, recht, sicherheit, software, zensur
Thursday, September 15. 2005Beckstein: Filter gegen BombenWie unter anderem Golem berichtet, hat der bayrische Innenminister Beckstein dem Handelsblatt ein Interview gegeben in welchem er sich für die Filterung von Webseiten ausspricht, welche Anleitungen zum Bombenbau aus Haushaltsmitteln enthalten. Nun, solche Sprüche sind ja nichts neues, es wird in schöner Regelmäßigkeit versucht, das Internet in Deutschland zu zensieren. Das bietet immer eine gute Gelegenheit, auf die Aktion Informationsfreiheit von odem.org hinzuweisen. Leider kommen immer mal wieder Politiker auf die Idee, sie müssten mit solchen Vorschlägen und Aktionen auf sich aufmerksam machen. Das so eine Zensur aufgrund der Struktur des Internets sowieso nur für technisch nicht versierte User greifen kann und das meistens tausende unschuldiger Seiten auch davon betroffen sind, das interessiert in dem Falle keinen. Obwohl man sich darüber im Bundestag eigentlich schon einig war. Anstatt die Leute aufzuklären oder die Verursacher zu belangen wird der Weg des geringsten Wiederstandes gegangen: Was man nicht sieht, das gibt es auch nicht. Noch findet man das teilweise witzig, aber bald kann einem das Lachen vergehen. Damit wird der Trend fortgesetzt, der mit den Sperrungen von rechtsradikalen Seiten in NRW begonnen hat. Nun werden zwar die armen Bürger von NRW davor bewahrt diese Seiten sehen zu müssen, aber trotzdem ist der Schund noch im Netz, man nimmt ihn nur nicht mehr wahr. Wenn wir viel Pech haben wird Beckstein ja bald Innenminister, im Kompetenzteam für innere Sicherheit von Frau Merkel ist er bereits. Nach der Wahl kann er sich dann ja daran machen, sein deutsches Intranet zu bauen. Bei den Chinesen kann man sich da gute Tipps abholen. Dann sind wir ja bald vielleicht nicht nur rechtsradikale Seiten und Seiten zum Bombenbau los sondern auch alle anderen Seiten die sich nicht mit der aktuellen politischen Position decken. Dann können deutsche Bürger wieder sicher im D-Net surfen, denn sie wissen: Der Schund ist nur auf der anderen Seite der Mauer.
(Page 1 of 1, totaling 12 entries)
|
QuicksearchGetaggte Artikelaktion arbeit blog bundestrojaner comics datenschutz essen fun fussball g8 games gesetze gesundheit handy hardware internet kino kurioses Linux linuxtag mail messe musical musik netzwerk onlinedurchsuchung podcasting politik polizei recht reise schäuble sicherheit software stasi 2.0 terror urlaub video vorratsdatenspeicherung werbung windows wm2006 zensur überwachung
AmazonAktuelle Einträge
KategorienBlog abonnierenArchivesLinksCreative CommonsBlog Administration |


